Ein endloser Korridor in einer U-Bahn-Station. Künstliches Licht, sterile Wände und eine einzige Aufgabe: finde 'Ausgang 8'. Doch der Mann (Kazunari Ninomiya), der sich in diesem unterirdischen Labyrinth verirrt hat, bemerkt schnell, dass nichts hier so ist, wie es scheint. Ein Hinweisschild verkündet die Regeln. Wer Anomalien entdeckt, muss umkehren. Wer keine findet, darf nicht zurück. Was wie ein einfacher Weg hinaus beginnt, wird zum verstörenden Kreislauf aus Wiederholung und wachsender Paranoia. Die Gänge scheinen sich endlos zu wiederholen, die Realität verschwimmt, und die Frage wird drängender: Was ist echt, was ist Täuschung?
Finde es heraus im japanischen Kinofilm 'Exit 8' (2025) von Regisseur Genki Kawamura, basierend auf dem gleichnamigen Welthit-Videospiel von 'Kotake Create'. Filmemacher Kawamura, Produzent des Anime-Highlights 'Suzume' (2022), verwandelt das virale Videospiel in atmosphärischen Liminal-Space-Thriller. Sein Hauptdarsteller Kazunari Ninomiya liefert eine intensive Performance im kafkaesken Kreislauf einer U-Bahn-Station, wo jede Wiederholung die Grenzen der Realität verschwimmen lässt. Das hochgelobte High-Concept-Experiment wurde beim Fantasy-Film-Festival sowie in Cannes 2025 zum Publikumshit. En klaustrophobischer Trip durch die Grenzen der Wahrnehmung, der unter die Haut geht und das vermeintlich Vertraute in etwas Bedrohliches verwandelt. Kurz gesagt: Origineller J-Horror, adaptiert vom gleichnamigen viralen Videospiel, Liminal-Space-Horror, durch 'Backrooms' derzeit voll im Trend.