Die Sportfotografin Lisa (Irina Chelidze) verschwindet spurlos und hinterlässt lediglich ihren Eltern Nino (Irina Chelidze) und Irakli (David Koberidze) einen Brief mit der Bitte, nicht nach ihr zu suchen. Zuletzt hat sie an einer Fotoserie gearbeitet, für die sie abgelegene Fußballplätze in Dörfern Georgiens fotografierte. Ihr Vater Irakli kann ihr Verschwinden nicht akzeptieren und begibt sich auf eine Reise, um sie zu finden und wird von Levan (Otar Nijaradze), Lisas geheimnisvollen besten Freund begleitet. Gemeinsam durchqueren sie das georgische Hinterland, folgen Lisas Spuren durch stille Dörfer, begegnen freundlichen Fremden und sprechen mit Kindern, die auf staubigen Feldern Fußball spielen. Doch was sie finden, sind nur Bruchstücke von Lisas Anwesenheit. Spuren, die mit jedem Schritt flüchtiger zu werden scheinen. Als die Hoffnung fast versiegt ist, führt ein rätselhaftes Ereignis zu einer letzten Spur. Sie lockt Irakli und Levan in das Unbekannte - und schenkt ihnen einen letzten, zarten Funken Hoffnung...
Mit seinem Roadmovie 'Dry Leaf' (2025) setzt Regisseur Aleksandre Koberidze nach 'Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?' (2021) die poetische Erkundung seines Heimatlandes Georgien fort.