Die Prahlsucht des Müllers Kunz (Karl-Heinz Rothin) bringt dessen Tochter Marie (Karin Lesch) als Gefangene in das Schloss. Kunz hatte behauptet, sie könne Stroh zu Gold spinnen, und so soll sie nun die leeren Kassen des Königs füllen. Der verzweifelten Marie erscheint plötzlich ein Männchen und spinnt das ganze Stroh zu Gold. Diese Hilfe aber hat ihren Preis: Das Männchen (Siegfried Seibt) verlangt das erste Kind von ihr. Nach einem Jahr, Marie ist inzwischen die Frau des Königs (Nikolaus Paryla), bringt sie ihr Kind zur Welt. Plötzlich erscheint das Männchen und fordert seinen Lohn. Marie flieht ihn an, ihr das Kind zu lassen. Dieses zeigt Großmut und ist unter der Bedingung, wenn sie seinen Namer errät, zum Verzicht bereit.