Im Jahre 1750, in einer kleinen Stadt irgendwo im spanischen 'Navarra', fällt Schwester Águeda (Ana Álvarez), die Mutter Oberin des örtlichen Nonnenklosters, während einer Messe in religiöse Ekstase und weint blutige Tränen vor einer ergriffenen Menschenmenge. Kurz darauf verschlägt es zwei junge Novizinnen hinter die heiligen Mauern dieses Ortes - und während Lucía (María Mercado) schnell von der charismatischen Klostervorsteherin fasziniert ist, rebelliert alles in Ana María (Nahia Bergasa) gegen die Düsternis des Konvents. Die Ankunft der beiden Mädchen bringt schon bald das fragile Gleichgewicht der klösterlichen Gemeinschaft ins Wanken, denn hinter der bedrückenden täglichen Routine aus Glauben, Sühne und Erlösung lauert schon lange eine finstere Macht, die auf ihre Befreiung hofft...
Mit ihrem gemeinsamen Filmdebüt 'Der Konvent - Im Namen des Teufels' verschreiben sich die beiden Regisseure Ángel M. Chivite und Luis Galindo ganz der Tradition des atmosphärischen Horrorkinos ihrer spanischen Heimat. Inspiriert von einer tatsächlichen Begebenheit im damaligen Nonnenkloster von 'Corella' schleicht sich hier das Grauen auf leisen Sohlen an, lauert in den stummen Schatten der steinernen Korridore, im Fackellicht der nächtlichen Prozessionen und den flüsternden Stimmen im Beichtstuhl, um zuzuschlagen, wenn man es am wenigstens erwartet. Ein okkulter Schocker, der neue Maßstäbe setzt.