Ein heißer Ofen... Eine süße Blondine... Kein Führerschein... Was soll da schon passieren?
Komödie
Ein heißer Ofen... Eine süße Blondine... Kein Führerschein... Was soll da schon passieren?
Komödie
Bewertung und Kritik von
Filmfan "Chris123" am 18.07.2026Ein unschuldiges Mädchen, eine harmlose Fahrt. Was könnte da schon schiefgehen?“
Daddy's Cadillac (License to Drive) ist pures Achtzigerkino: laut, bunt und ungefähr so dezent wie ein Cadillac mit V8, der durch den Vorgarten pflügt. Les fällt durch die Führerscheinprüfung, schnappt sich trotzdem Opas Straßenkreuzer und will mit seiner Traumfrau einen unvergesslichen Abend verbringen. Dass dabei alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann, versteht sich von selbst.
Das Herz des Films sind die beiden Coreys. Corey Haim spielt den sympathischen Chaoten mit so viel Charme, dass man ihm selbst die dümmsten Entscheidungen verzeiht. Corey Feldman sorgt als bester Freund mit frechen Sprüchen und perfektem Timing dafür, dass das Chaos nie zur Ruhe kommt. Gemeinsam tragen sie den Film mühelos. Heather Graham rundet das Trio als Les' große Schwärmerei wunderbar ab.
Der Humor setzt auf Slapstick, Situationskomik und den herrlich unbeschwerten Blödsinn, für den die Achtziger berühmt waren. Nicht jeder Gag ist gut gealtert, manche knirschen heute etwas im Getriebe. Aber genau diese hemmungslose Albernheit macht den Charme des Films aus. Er will weder tiefgründig noch besonders clever sein – er will einfach nur unterhalten. Und genau das gelingt ihm bis heute erstaunlich gut.
Fazit: Daddy's Cadillac besitzt Herz, sympathische Figuren und Schauspieler, denen man den Spaß vor der Kamera jederzeit anmerkt. Von mir 4 angestaubte Nostalgie-Sterne und ein sehenswert+. Eine herrlich verrückte Teenie-Komödie, die zeigt, dass ein kaputter Cadillac mehr Spaß macht als jede funkelnagelneue Luxus-Limousine.
„Du willst wissen, was gefährlich ist? Wenn ich nach Hause komme und meinem Vater erkläre, dass dieses Stück Schrott der Cadillac meines Großvaters ist, dann bin ich so tot, dass man mich zweimal beerdigen muss!“
ungeprüfte Kritik