Kritiken von "Chris123"

Daddy's Cadillac

Ein heißer Ofen... Eine süße Blondine... Kein Führerschein... Was soll da schon passieren?
Komödie

Daddy's Cadillac

Ein heißer Ofen... Eine süße Blondine... Kein Führerschein... Was soll da schon passieren?
Komödie
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 18.07.2026
Ein unschuldiges Mädchen, eine harmlose Fahrt. Was könnte da schon schiefgehen?“

Daddy's Cadillac (License to Drive) ist pures Achtzigerkino: laut, bunt und ungefähr so dezent wie ein Cadillac mit V8, der durch den Vorgarten pflügt. Les fällt durch die Führerscheinprüfung, schnappt sich trotzdem Opas Straßenkreuzer und will mit seiner Traumfrau einen unvergesslichen Abend verbringen. Dass dabei alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann, versteht sich von selbst.

Das Herz des Films sind die beiden Coreys. Corey Haim spielt den sympathischen Chaoten mit so viel Charme, dass man ihm selbst die dümmsten Entscheidungen verzeiht. Corey Feldman sorgt als bester Freund mit frechen Sprüchen und perfektem Timing dafür, dass das Chaos nie zur Ruhe kommt. Gemeinsam tragen sie den Film mühelos. Heather Graham rundet das Trio als Les' große Schwärmerei wunderbar ab.

Der Humor setzt auf Slapstick, Situationskomik und den herrlich unbeschwerten Blödsinn, für den die Achtziger berühmt waren. Nicht jeder Gag ist gut gealtert, manche knirschen heute etwas im Getriebe. Aber genau diese hemmungslose Albernheit macht den Charme des Films aus. Er will weder tiefgründig noch besonders clever sein – er will einfach nur unterhalten. Und genau das gelingt ihm bis heute erstaunlich gut.

Fazit: Daddy's Cadillac besitzt Herz, sympathische Figuren und Schauspieler, denen man den Spaß vor der Kamera jederzeit anmerkt. Von mir 4 angestaubte Nostalgie-Sterne und ein sehenswert+. Eine herrlich verrückte Teenie-Komödie, die zeigt, dass ein kaputter Cadillac mehr Spaß macht als jede funkelnagelneue Luxus-Limousine.

„Du willst wissen, was gefährlich ist? Wenn ich nach Hause komme und meinem Vater erkläre, dass dieses Stück Schrott der Cadillac meines Großvaters ist, dann bin ich so tot, dass man mich zweimal beerdigen muss!“

ungeprüfte Kritik

ES: Welcome to Derry - Staffel 1

Die komplette erste Staffel - Willkommen zurück, wo ES begann.
Serie, Fantasy, Horror

ES: Welcome to Derry - Staffel 1

Die komplette erste Staffel - Willkommen zurück, wo ES begann.
Serie, Fantasy, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 17.07.2026
"Willst du einen Luftballon ? Die fliegen, sie fliegen alle! Und wenn du auch hier Unten wärst, bei uns, dann könntest du auch fliegen!"

Kaum glaubt man, in Derry sei endlich Ruhe eingekehrt, kriecht das Böse wieder aus dem Gully. "Welcome to Derry" versucht gar nicht erst, die Geschichte neu zu erfinden. Stattdessen versucht die Serie zu erklären wie und warum diese Stadt zu den unerquicklichsten Wohnorten der Fernsehgeschichte wurde, und das ist nicht schlecht gelungen!

Wer pausenlose Schockeffekte erwartet könnte ungeduldig werden. Die Serie setzt auf Atmosphäre, Figuren und dieses unangenehme Gefühl, dass hinter jeder freundlichen Fassade etwas faul ist. Derry wirkt wie eine amerikanische Kleinstadt, in der das Lächeln der Nachbarn ungefähr so vertrauenswürdig ist wie die Versprechen auf einen guten Abend.

Die Darsteller überzeugen, die Ausstattung ist stimmig und die Inszenierung verzichtet wohltuend auf das heute fast schon obligatorische Dauerfeuer aus hektischen Schnitten und CGI-Gewitter. Hier darf Spannung noch wachsen, anstatt alle drei Minuten mit dem Holzhammer ins Gesicht zu springen/schlagen. Welch Bosheit der nächsten folgt ist meist schwer zu erraten. Gelegentlich verliert sich die Serie in Nebenhandlungen. Doch insgesamt bleibt sie erstaunlich konstant und baut den Mythos um Derry aus ohne ständig mit dem Zaunpfahl zu winken und "Schaut her, kennt ihr das noch?" zu rufen.

Fazit: Welcome to Derry ist keine Neuerfindung der Story. Pennywise sei dank liefert sie aber spannende Unterhaltung, eine dichte Atmosphäre und genügend subtile Bosheiten, um den Zuschauer bei Laune zu halten. Wer mit Stephen Kings Welt etwas anfangen kann, sollte hier unbedingt vorbeischauen – freiwillig. Denn die andere Einladung kommt bekanntlich meistens aus einem Gully, sehenswert+, 4 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Die Odyssee

Trotze den Göttern
Abenteuer, Fantasy

Die Odyssee

Trotze den Göttern
Abenteuer, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 17.07.2026
„Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Ruderschlag.“

Es gibt Filme, die schon beim Erscheinen nach "Einheitsbrei" schreien und später kaum noch jemanden interessieren. Nolans "Die Odyssee" gehört sicher nicht dazu. Dieser Film besitzt etwas, das heute selten geworden ist: Er wirkt von Anfang an wie ein zukünftiger Klassiker.

Wer ein lockeres Fantasy-Abenteuer mit pausenloser Action erwartet, könnte allerdings enttäuscht werden. Nolan erzählt Homers Epos als düstere, fast schon bedrückende Reise eines Mannes, der zwar den Krieg überlebt hat, den Frieden aber erst wieder finden muss. Die Monster und Mythen sind spektakulär, stehen jedoch nie im Mittelpunkt. Es geht um Schuld, Verlust, Hoffnung und den unbeugsamen Willen, trotz aller Rückschläge weiterzugehen. Und es geht um, man höre und staune: Vergebung für unaussprechliches.

Besonders beeindruckend ist die Atmosphäre. Jede Einstellung ist durchdacht, jeder Schauplatz besitzt Größe und Charakter. Nolan setzt auf starke Bilder, eine dichte Inszenierung und die Geduld seines Publikums. Das macht den Film nicht leicht zugänglich, verleiht ihm aber ein Gewicht, das vielen modernen Blockbustern zur Gänze fehlt.

Natürlich wird diese ruhige, ernste Erzählweise nicht jedem gefallen. Wer ausschließlich schnelle Unterhaltung sucht, dürfte sich stellenweise sogar langweilen. Wer sich jedoch auf das Tempo und die Stimmung einlässt, erlebt großes Kino im besten Sinn des Wortes.

Fazit: Die Odyssee ist für mich jetzt schon ein moderner Klassiker. Düster, hochwertig und handwerklich nahezu makellos. Ein Film, der nachwirkt und bewegt. Bei fast drei Stunden Laufzeit war ich nie gelangweilt oder überfordert sondern durchweg gefesselt. 5 Sterne und somit schlichtweg Super.

„Der Mensch ist das eitelste aller Geschöpfe, die auf Erden leben.“

ungeprüfte Kritik

War Sailor

Kriegsfilm

War Sailor

Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 15.07.2026
„Nicht jeder Held trägt eine Uniform... manche tragen Ölzeug.“

Über den Zweiten Weltkrieg wurden unzählige Filme gedreht. Fast immer geht es um Soldaten, Schlachten oder berühmte Generäle. „War Sailor“ schlägt einen anderen Weg ein und genau das macht diese norwegische Produktion so sehenswert. Hier stehen keine Helden im klassischen Sinn im Mittelpunkt, sondern einfache Seeleute, die plötzlich zwischen alle Fronten geraten und jahrelang auf See um ihr Leben kämpfen.

Der Film verzichtet fast vollständig auf großes Kriegsheldentum. Stattdessen zeigt er, was Krieg mit ganz normalen Menschen macht. Nicht nur mit denen, die an Bord um ihr Überleben kämpfen, sondern auch mit den Familien, die Zuhause jeden Tag aufs Neue hoffen und bangen. Gerade diese ruhigen Momente treffen oft härter als jede Explosion.

„Die norwegische Handelsflotte kämpfte ohne Waffen – und gehörte dennoch zu den wichtigsten Pfeilern des alliierten Sieges.“

Besonders gefallen hat mir, dass der Film seine Figuren ernst nimmt. Niemand ist unverwundbar, niemand perfekt. Angst, Verzweiflung, Schuld und Hoffnung liegen oft nur wenige Minuten auseinander. Das wirkt ehrlich und erschreckend glaubwürdig, ohne jemals kitschig oder aufgesetzt zu erscheinen. Die Seeschlachten sind beeindruckend umgesetzt, drängen sich aber nie in den Vordergrund. Es geht hier nicht um spektakuläre Effekte, sondern um Menschen, die versuchen, ihre Menschlichkeit in einer unmenschlichen Zeit zu bewahren.

Fazit: „War Sailor“ ist kein lauter Kriegsfilm und will das auch gar nicht sein. Er erinnert daran, dass der Krieg unzählige Schicksale geschrieben hat, über die heute kaum noch gesprochen wird. Bewegend, ehrlich und mit viel Respekt erzählt. Für mich einer der eindrucksvollsten Antikriegsfilme der letzten Jahre. 4 Sterne, sehenswert+.

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Minions 3 - Minions & Monster

Kids, Komödie, Animation

Minions 3 - Minions & Monster

Kids, Komödie, Animation
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 11.07.2026
Monster, Minions und jede Menge missbrauchte Filmgeschichte.“

Manchmal muss Kino gar nicht das Rad neu erfinden. Manchmal reicht es völlig, wenn es mit etwas Herz, einer gehörigen Portion Wahnsinn und einem Augenzwinkern an die großen Filmklassiker erinnert. Genau das macht „Minions & Monsters“ überraschend gut.

Als Fan der Minions war der Kinobesuch für mich ohnehin Pflichtprogramm. Die eigentliche Frage lautete also nur: Können die kleinen gelben Pillen auch diesmal noch begeistern? Die Antwort lautet eindeutig: Ja... und zwar vor allem dann, wenn sie liebevoll mit der Filmgeschichte spielen.

Wer alte Monsterfilme kennt, wird hier immer wieder schmunzeln. Mal fühlt man sich an Frankenstein, dann an Dracula, den Wolfsmenschen, King Kong oder die legendären Universal-Horrorfilme erinnert. Später blitzen sogar Anspielungen auf moderne Monsterabenteuer wie Jurassic Park, Godzilla oder andere bekannte Kinoklassiker auf. Das wirkt nie wie billiges Kopieren, sondern eher wie eine kleine Liebeserklärung an das fantastische Kino vergangener Jahrzehnte. Die Gags funktionieren recht gut und manche Idee hätte etwas weiter ausgebaut werden können. Trotzdem vergehen die knapp neunzig Minuten wie im Flug. Die Animationen bewegen sich erneut auf höchstem Niveau, alles wirkt liebevoll gestaltet.

Fazit: Wer die Minions mag, wird auch diesmal seinen Spaß haben. Besonders Filmfans kommen durch die vielen kleinen und großen Anspielungen auf berühmte Monster- und Abenteuerklassiker zusätzlich auf ihre Kosten. Der Film zeigt einmal mehr das unermüdliche Potential dass man mit den richtigen Zutaten auch nach vielen Jahren noch "unverbesserliches" Popcornkino servieren kann. 4 Sterne von mir, sehenswert+ und wieder jede Menge... Bananas!

ungeprüfte Kritik

Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit

Alles wird enthüllt. Wir verdienen, alles zu erfahren.
Science-Fiction

Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit

Alles wird enthüllt. Wir verdienen, alles zu erfahren.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 28.06.2026
"Was auch passieren mag, lass auf keinen Fall meine Hand los!"

Spielberg ist und war schon immer ein visionärer Filmemacher der die Filmkunst überhaupt erst in so phantastisch-kunstvolle höhen geführt hat. In seiner eigenen feinfühligen Art und weise fängt er durch die Kamera das Geschehen ein untermalt es mit wunderschöner Musik und erzeugt eine Atmosphäre die einen kraftvoll in seinen Bann zieht. Sehr eigen ist auch sein feiner Humor und die ruhige Erzählstruktur die gekonnt auf Ereignisse hinführen die in anderen Filmen schlicht Tumb sind, nicht bei ihm: Er zelebriert geradezu Situationen und fängt Momente grandios ein um Gefühle zu erzeugen die in der heutigen Filmwelt nicht mehr interessieren.

Allein im Kino spürt man den besonderen Zauber den er über "seinem" Publikum ausbreitet. "Disclosure Day" ist kein perfekter Film, aber für mich schon sehr nahe dran an der Glückseligkeit. Tolle Schauspieler und eine Filmmethodik die eindeutig aus den 80igern kommt und sehr an "E.T.", "Unheimliche Begegnung der dritten Art" oder tatsächlich auch an "Indiana Jones" erinnern. Speziell nach dem ersten drittel beginnt der Film eine Kraft zu entfalten die sehr einnehmend auf mich gewirkt hat und mich geradezu in seinen Bann zog. Zum Schluss lief mir ein Schauer über den Rücken der mich sehr nostalgisch stimmte.

Fazit: Sicher werden viele meine Schwärmerei für den Film nicht verstehen. Die das können sollten den Film unbedingt ansehen. Mit welcher Leichtigkeit Spielberg hier zu seinen Wurzeln zurück gekehrt ist phantastisch. Selbstverständlich sollte man schon auf einen Thriller/Science-Fiction-Film gefasst sein der auf ein bestimmtes Publikum abzielt. Ich gebe 4 Sterne+ und muss mir den 5ten mit Gewallt verkneifen, den dieser Film trifft eine ganz bestimmte Art von Kinoliebe, die nicht jeder teilt.

ungeprüfte Kritik

Nürnberg

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 09.05.2026
"Never Again"
Eine fragile Illusion?

Der Film "Nürnberg(2025)" ist nicht was man erwartet .
Dem Titel nach würde man von einer Gesamtdarstellung der Nürnberger Prozesse ausgehen, das ist aber nicht. Es geht hier um den U.S. Militär Psychiater Douglas Kelley (Rami Malek) der nach Nürnberg abkommandiert wurde um hauptsächlich Hermann Göring (Russell Crowe), einer der mächtigsten Männer nach Adolf Hitler, zu Analysieren und einzuschätzen.

Das besondere für mich dabei: Der geradezu dämonisch-genial-kriminelle aber auch krankhafte Charakter Görings ist auch für den Psychiater zunächst nur sehr oberflächlich (..oder gar nicht?) erkennbar. Er "schält" sich im verlaufe der Ereignisse erst sehr mühevoll heraus und gibt den wahren Kern seines Wesens nur schemenhaft, wie durch Nebel, zu erkennen. Dr. Kelley muss erst schmerzlich Begreifen das er vor einer Art Mensch steht der sein Weltbild so sehr ins wanken gebracht hat das er an sich und seiner fachlichen Kompetenz zweifelt. Durch die geschickte Manipulation Görings, besonders auf menschlicher und persönlicher Ebene, erfährt Kelley am eigenen Leib und Seele die zügellose Macht des Bösen in das er Hinabblickt....ohne es wirklich zu erahnen oder zu verstehen.

Fazit: Es wäre Vorteilhaft wenn man schon etwas Bescheid weis über den "Fall Herrmann Göring" bevor man den Film ansieht. Für die meisten von uns Interessierten ist ziemlich klar was der Film "aufdeckt" und für die betroffenen von damals ein schwerer Schock war. Die Banalität des Bösen und die pervertierten Absurditäten in Hitlers 3.Reich ist für die meisten Deutschen "unsere Geschichte" die wir als solche begreifen und (an)erkennen. Für die Menschen Damals war sie vor alledem eines: Unbegreiflich. Genial gespielt und nahezu perfekt umgesetzt, 4-5 Sterne für ein Stück trauriger Menschheits-Geschichte.

ungeprüfte Kritik

Eddington

Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 04.05.2026
Gott hilf uns.

Aster und Phoenix verstehen ihr gemeinsames schaffen wohl mittlerweile als Mission die ganze Welt in ein Art Kafkaeskes-Höllenfeuer zu stoßen. Anstatt Höllenfeuer, Ascheregen und Wahnsinn nutzen sie allerdings Destruktivität, Fanatismus und Spott, was in großen Teilen der Gesellschaft als völlig normal und Akzeptabel ankommt. So betrachtet sehen sich vielleicht viele Menschen (im geheimen, oder offen) auf die eine oder andere weise hier im Film bestätigt und richtig verstanden. Autsch!

Was ich schade finde am dem ganzen saftigen durcheinander ist was "gre42" völlig richtig schreibt:
Zitat: - Inhaltlich ist da vieles drin, von Corona, über Black Lives Matters, bis hin zu QAnon, MeToo und Antifa. Das alles weitgehend ohne, auch nur einen erhobenen Zeigefinger. - stimmt total. Und das stört mich gewaltig. Nicht weil ich der einen oder anderen "Partei" mehr zustimme oder widerspreche, sondern weil mir hier die Kritik und Dialog in jeder weise fehlt und eine ansatzweise "Aufschlüsselung" verweigert wird. Ist es nicht mittlerweile das Hauptmotiv vieler Interessengruppen sich in Widersprüchen und Falschaussagen geradezu zu suhlen? Hauptsache man bekommt recht und keine Widerrede! Gott bewahre uns alle vor jeglicher Selbstkritik. ich weiß nicht recht, und dann dieser Schluss, ist das Chaos gleich die Quintessenz des Filmes?

Fazit: Je größer der Misthaufen ist und um so übler er stinkt um so lieber suhlt sich das Ferkel darin. Ist das die Aussage von "Eddington"? Sicher, rein als Satire betrachtet ist der Film mehr als gelungen, "WILL ER ABER SO GAR NICHT". Stellt er nur die Wahrheit dar ?! Jein ?! Hier sind dem Regisseur Ari Aster gleich mehrere Gäule davon galoppiert, nur 3 Sterne für ein übles durcheinander ohne roten Faden oder Es­p­rit. Vielleicht annehmbar, aber nicht sehr unterhaltsam, leider.

ungeprüfte Kritik

Michael - Erlebe den Aufstieg des Kings

Der Aufstieg einer Legende.
Musik

Michael - Erlebe den Aufstieg des Kings

Der Aufstieg einer Legende.
Musik
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 26.04.2026
„Musik ist der Soundtrack unseres Lebens, sie spielt die Melodie unseres Seins.“

In dieser Biografie steht ein besonders großer "Elefant" im Raum der alles überschattet und ein ansehen dieses Filmes für viele schwierig, ja unmöglich macht. Ich schreibe hier in erster Line eine Filmkritik, muss im diesen Fall dennoch etwas klar stellen, so neutral wie MÖGLICH: gibt es 100%ige Beweise für eine Täterschaft oder Unschuld? Wer steht in der Pflicht? Man bedenke: Eine gewaltige Menge Geld spielt hier eine große, entscheidende Rolle. Wer vom UNS Blickt bei all dem durcheinander noch wirklich durch? Wie gleich sind wir alle vor dem Gesetz, ist mancher "Gleicher"? Das alles erinnert mich doch sehr an den Fall O.J. Simpson. Lässt sich Freiheit "vielleicht" legal erschwindeln und die Wahrheit, und somit das Recht, beugen?

"Ich werde niemals gut genug sein."

Für Fans des "King Of Pop" ist klar: der Mann war ein Genie und Energiebündel das menschlich gesehen (scheinbar) ein Paradiesvogel war. Die Art seiner Performance was Singen und Tanzen anbelangt verbunden mit einer Choreografie die für damalige Verhältnisse geradezu Revolutionär war macht das sehen des Filmes schon sehr sehenswert. Dann noch ein extrem gut passender Jaafar Jackson der seinen berühmten (berüchtigten!?) Onkel perfekt mimt und auch sonst ein überzeugendes Cast, eine ausreichenden Drehbuch (Biografie?) gibt es dann auch noch, über die Musikalische Begleitung gibt es wenig zu sagen: genial.

Fazit: Für Fans ein muss, für andere problematisch. Gut gelungen und im Idealfall von einem 2.Teil gefolgt um die Geschichte, hier endet sie Juli 1988 mit einem "Bad"-Konzert im London, richtig zu Ende zu führen. Das wird aber nicht passieren, die Lunte des Pulverfasses schwelt schon viel zu lange vor sich hin, geht es doch noch (so richtig) hoch?
Sehenswert+, 4 (unbehagliche) Sterne.

ungeprüfte Kritik

Neighborhood Watch

Thriller, Krimi

Neighborhood Watch

Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 06.04.2026
"Es gibt zwei Sorten von Versagern. Die, die es früher voll drauf hatten.........und die, die es nie drauf hatten...
....sie gehören zu letzteren."

Jack Quaid, und Jeffrey Dean Morgan rocken den Laden praktisch zu zweit . Ouaid als Schizophrener Simon und Morgan als aussortierter/pensionierter Sicherheitsmann sind bestimmt eine Bereicherung für den Film den man an sonsten sogleich vergessen könnte. Was sich für mein Gefühl ebenfalls bemerkbar macht ist eine anheimelnde 80iger Jahre Atmosphäre obwohl das ganze im hier und Heute statt findet.

" Wie steht es mit dem "Wortsalat"? Hatten sie in letzter Zeit Halluzinationen ? "

Die Story und seine Entwicklung sind an sich Altbacken aber eine gute Plattform für tolle Performance , die Art und weise wie das passiert ist schnittig, Cool und durchaus auch spannend. Hier hieven die Charaktere der Hauptfiguren das sehen des Filmes im diesen Genrebereich in einer witzigen und Spannenden Art in die sehenswert-Klasse und sorgen für Durchzug in der muffigen Bude. Wie ich schrieb gab es in den 80igern mehr Filme dieser der Art "Kurz und knackig aber unterhaltsam" wie es sie Heute leider nicht mehr so gibt. Mag aber auch sein das nur ich das so sehe/empfinde.

Fazit: Für einmal ansehen rein vom Stil her und vorgetragen durch tolle Darsteller im jeden Fall überdurchschnittlich brauchbar. Von der Story her und der Wertigkeit der Machart sehr durchschnittlich aber eben auch nicht wirklich schlecht. Würde man von einer Mahlzeit sprechen, würde man sagen ein guter Snack für Zwischendurch der satt macht und Geschmacklich ganz gelungen ist. Für mich 3,5 Sterne und somit sehenswert.

" Wenn ihr zwei Vollis hier weiter Cops spielen wollt macht das in Zukunft wo anders.....oder wir regeln das für euch"

ungeprüfte Kritik

Robert A. Heinleins Puppet Masters

Bedrohung aus dem All - Sie kontrollieren Deinen Verstand, Deine Erinnerung, Deinen Körper.
Science-Fiction

Robert A. Heinleins Puppet Masters

Bedrohung aus dem All - Sie kontrollieren Deinen Verstand, Deine Erinnerung, Deinen Körper.
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 30.03.2026
" Dieser "Gast" ist kein gewöhnlicher Besucher,....-"

Ich habe den Film vor zick Jahren auf VHS-Kassette ausgeliehen und habe ihn in guter Erinnerung. Wie ich sehe habe ich ihn hier 2010 nochmals ausgeliehen, ich hätte schon wieder Lust ihn erneut anzusehen. Keine Ahnung warum solche Filme selten im Fernsehen laufen, seltsam.

-...er sucht ein Zuhause..-

Der Film ist gut gealtert und Donald Sutherland ist sowieso eine Schauspielerische Ikone wie es sie nur selten gibt/gab. Keith David (“Das Ding aus ein anderen Welt”), Yaphet Kotto (Alien) und Will Patton (“Copykill”) dürften nur richten Filmfreaks/Fans bekannt sein, sie sind aber auch sehr gute Darsteller die es eben nie nach ganz oben geschafft haben. Die Effekte hier sind ebenfalls Zeitlos und eher etwas sparsam eingesetzt worden, dafür aber trefflich gesetzt und sehr wirkungsvoll. Spannungs und Gruselfaktoren werden viel mehr Geboten als das in den meisten heutigen Produktionen der Fall ist, damals hatte man noch ein besseres Gefühl für Timing und gut gesetzt Spitzen und Stilmittel.

Fazit: Erinnert wirklich sehr an "Body Snatchers", ist aber doch sehr eigenständig inszeniert. Für junge Leute wahrscheinlich eher zu gemächlich gemacht, für meine Generation die stark in den End 80iger Anfang der 90iger filmisch "sozialisiert" wurden ein kleines Highlight mit Klasse.
Die 4 Sterne gebe ich nur zu gerne, sehenswert+ (...wenn auch mit einen kleinen Bart dran.)

...und sie steuern uns wie Marionetten."

ungeprüfte Kritik

Mr. Nobody Against Putin - Ein Nobody gegen Putin

Dokumentation
Bewertung und Kritik von Filmfan "Chris123" am 29.03.2026
“Mr. Nobody Against Putin” wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren nach dem russischen Überfall auf die Ukraine von dem russischen Lehrer Pavel Talankin zusammengestellt.

Nach beginn des Angriffskrieges durch russischen Streitkräfte im Februar 2022 wurden vom russischen Bildungsministerium das “Schulfach: -Gespräche über wichtiges-“ eingeführt in dem „patriotische Darbietungen“ veranstaltet werden um die Kinder militant-nationalistisch zu erziehen. So konnte Talankin unter “patriotischem” Vorwand Treffen, Unterricht und Besucher der Schule filmen, ohne weiter Verdacht zu erregen. Eigentlich wollte er als Lehrer kündigen, jedoch zog er seine Kündigung zurück um weiterhin Filmmaterial zu sammeln wie den Kindern das “Gift” Putins eingeflößt wird.

Als die Situation für Talankin untragbarer wurde floh er aus Russland. Er konnte wichtiges Material retten um sein Werk “Mr. Nobody Against Putin” zu vollende. Um uns zu zeigen was viele bis Heute nicht sehen wollen oder schlichtweg weglügen, in Russland tun sich Dinge von denen jeder nur zu gut weiß (...oder wissen sollte...) das sie Elementar für jede Diktatur sind: die Köpfe und die Herzen der nachfolgenden Generation zu beherrschen und zu lenken um dann die Kinder/Jugendlichen/Erwachsenen für ihre Zwecke zu missbrauchen, “Verheizen”, oder vielleicht sogar um sie für sonstige Untaten zu motivieren und vorzubereiten.

Fazit: Es wurde mir mehrmals mulmig bei der Betrachtung der Perversion die mit der Erziehung der russischen Kinder einhergeht. Ich fühlte mich an Bücher und Dokumentationen erinnert die ich im Zusammenhang mit dem Dritten Reich nur zu gut kenne. Auch der für mich unwahre Satz “Geschichte wiederholt sich nie” geht mir in letzter Zeit immer öfter durch den Kopf. Ich gebe schweren Herzens 4 Sterne. Sehenswert+.

ungeprüfte Kritik