Kritiken von "Sweettooth" aus Berlin

Obsession - Du sollst mich lieben

Sei vorsichtig, wen du dir wünschst...
Lovestory, Thriller

Obsession - Du sollst mich lieben

Sei vorsichtig, wen du dir wünschst...
Lovestory, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 25.10.2026
Hier wäre es eigentlich auch schön den zu gucken, ohne zu wissen, in welche Richtung das geht.
Der Film kriegt zwar schnell einen seltsamen Vibe, aber geht erstmal los, wie eine gängige LoveStory. Den Eindruck hätte man vielleicht noch länger aufrechterhalten können, aber vor allem die Musik verrät frühzeitig, dass sie was Anderes mit uns vorhaben.
Das passiert hier für meinen Geschmack etwas überstürzt, aber ist trotzdem erstmal gut erzählt und gespielt.

Die Wirkung auf mich war aber im Wesentlichen eher unangenehm als gruselig oder gar unterhaltsam. Und man, die Musik stört!

Spätestens nach der Nummer im Restaurant wäre ja wohl von seiner Seite aus Schluss gewesen, wenn nicht schon nach dem ersten Ding mit der Katze…

Insofern war ziemlich früh für mich das Ganze nicht mehr nachvollziehbar. Vor allem, wo dann am Stück immer schlimmere Vorfälle in dieser Richtung folgen, ohne entsprechende Konsequenzen.

Da sich die Situation aber so schnell zuspitzt, war ich zumindest neugierig, wie weit sie den Irrsinn noch treiben. Aber das war schon Arbeit, da dran zu bleiben.
Oder anders gesagt, der Film hat es immerhin geschafft, mich bei der Stange zu halten.

Na, ich habe ihn zu Ende geguckt, aber ich werde den sicher nicht nochmal gucken.
Der ist schon ordentlich intense, aber eben auch extremst unstimmig, was des Verhalten des Typen angeht.

Abgesehen davon, hat der schon erzählerische Qualitäten, ein paar nette Einfälle und ist technisch makellos.

Zum Ende hin wird es dann leider genau so auf die Spitze getrieben, wie man es auch erwartet, was irgendwie enttäuschenden ist.
Schade, dass die guten Aspekte (Inde ist übrigens SUPER!) nicht genügend gegen die grundlegende Unstimmigkeit anstinken können.

2,3 Sterne.

ungeprüfte Kritik

The Furious

Action, Krimi, 18+ Spielfilm

The Furious

Action, Krimi, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 21.10.2026
Mich stört natürlich wieder die musikalische Soundkulisse und vor allem die generischen treibenden Beats zu den Fights. Bei deren Choreografie waren sie auffällig bemüht, mal andere Moves und Kombinationen zu zeigen. Und schön dirty sollte es natürlich werden, was ja auch gelingt. Nur ist oft ebenso auffällig, dass Gegner zögern oder abwarten müssen, damit die Choreo „funktioniert“. Oder sie tun so, als wären sie irgendwie fixiert, während unser Held in eine andere Richtung boxt.
Diese auffälligen Patzer könnte man leicht einschränken, wenn die Kämpfe gegen weniger Gegner stattfinden würden, und schon wäre das Ganze ein Stück glaubwürdiger. Das sieht man schön wenn sie sich nur zu 2t kloppen. Da macht es dann auch Spaß, weil einen nicht dauernd Unstimmigkeiten raus reißen.
Und natürlich werden Gegner oft nur sehr zögerlich wirklich ausgeschaltet, so dass sie immer wieder kommen können.
Von den superheldenmäßigen Nehmerqualitäten rede ich jetzt mal nicht… Das sind eben die gängigen Tropes des Genres, die aber Fans solcher Prügelfilme nicht stören dürften.
Insofern ist hier gar nicht so viel „neu“ oder „anders“, wie ich es vorab so oft gehört habe.
Die Story bietet auch nichts Originelles und ist mit 2 kurzen Sätzen erzählt.
Trotzdem sind die athletischen Leistung hier bemerkenswert und die Fights sind auch nicht komplett in Sekundenbruchteile zerhackt, wie es ja heute gerne gemacht wird.
Wie immer bei solchem überkandidelten Gemorde, schaltet man schnell emotional ab und achtet eigentlich nur noch auf die technische Umsetzung. Und die ist, bis auf die digitalen Anteile, im Wesentlichen ganz ordentlich.
Aber gerade zum Ende hin ist das Gekloppe und Gehacke, wenn auch flott inszeniert, einfach viiiiel zu lang. Da war der schnelle Vorlauf nötig.
Und ein bisschen Story hätte auch geholfen;) 2,7 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Whalefall

Nicht atmen. Jeder Atemzug zählt.
Abenteuer, Thriller

Whalefall

Nicht atmen. Jeder Atemzug zählt.
Abenteuer, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 20.10.2026
Erstmal: SPOILER ALERT.

Die Location ist ein +Punkt. Sowas hatten wir meines Wissens noch nicht. Technisch gibt’s auch wenig zu meckern, aber erzählerisch fehlt dem Film die Raffinesse.
Klingt ein bisschen nach dem Konzept von „127 Hours“. Da sind Rückblicke nötig, um die Probleme einer reinen Single Location Story zu vermeiden.

Im Wal spielt, immer passend zu der Stimmung, in der wir gerade sein sollen, ein Orchester. Es gibt aber auch Situationen ohne diesen Unsinn, die dann gleich viel besser funktionieren.

Eigentlich geht es um die Beziehung zu seinem gestörten Vater. Dessen Charakter und der Konflikt werden maßlos überzogen. Da wird mal wieder der Holzhammer der Subtilität vorgezogen.

Die Story erfordert ein hohes Maß an Suspension of Disbelief, wo bei mir die Grenze schnell überschritten war.
Wie biologisch und physikalisch korrekt das alles ist, kann ich nur ansatzweise beurteilen. Aber dass da zB im Wal fast alles fluoreszierend ist, damit wir auch was sehen, scheint mir doch vor allem erzählerisch hilfreich zu sein…

Die wie in einem Videospiel platzierten, zur Verfügung stehenden Gegenstände werden so präsentiert, dass man sofort weiß, dass er sich damit irgendwie rausMacGyvern wird.

Bei den ganzen Vater/Wal Metaphern (oder Analogien?) kommt wieder der Holzhammer zum Einsatz. Da redet dann sogar der Wal mit der Stimme seines Vaters mit ihm…
Und dann „gebiert“ der Wal/Vater den Sohn auch noch, oder was wollten die Künstler uns da sagen? ;)

Gerade der penetrant spirituelle Abschluss ist auch Dank der quälend theatralischen Musik und der so offensichtlich manipulativen erzählerischen Mittel so überzogen, dass jegliche Anteilnahme flöten geht.

Wie gesagt, Location und technische Ausführung sind sehenswert, Erzählweise und die verzweifelt angestrebte Tiefsinnigkeit sind es nicht.

2,6 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Ipcress

Streng geheim
Thriller, Krimi

Ipcress

Streng geheim
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Harry Palmer, der olle Oberchecker. 
Viele interessante Bildkompositionen und Eistellungen. Bevorzugt von unten…
Gefällt mir ganz gut als Bond-Alternative. Nicht ganz so aufgeblasen (Na war Dr. No ja auch noch nicht).
Die Folterei am Ende ist aber wirklich langweilig.  Schade, da gehen Punkte verloren. Aber 3,3 Sterne bleiben übrig.

ungeprüfte Kritik

Ghost Labyrinth

In den Höhlen von Mexiko... Der Tod begräbt die Lebenden.
18+ Spielfilm, Horror, Thriller

Ghost Labyrinth

In den Höhlen von Mexiko... Der Tod begräbt die Lebenden.
18+ Spielfilm, Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Da haben die Asylumverbrecher diesmal El Intermedio ersponnen, der sich hier über 4 Laiendarsteller her macht. Regisseur, Kameramann und überhaupt das ganze Restliche Team sollte er am besten gleich mit niedermachen. Aber die werden über das Ende hinaus verschont. Das Zauberwort, das hier statt eines Sternescores steht, ist „Asylum“.

ungeprüfte Kritik

50 erste Dates

Wenn deine Freundin an Gedächtnisverlust leidet, musst du sie immer wieder erobern... Jeden Tag.
Komödie, Lovestory

50 erste Dates

Wenn deine Freundin an Gedächtnisverlust leidet, musst du sie immer wieder erobern... Jeden Tag.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Adam Sandler… Der trifft nur selten meinen Humor. Meistens tut das eher weh, oder ist peinlich.
Bei „Sieh sich einer die zwei Kacknasen an“ , musste ich aber tatsächlich kichern. Nur hatte ich schon nach dem ersten Date keine Lust mehr den beiden Kacknasen bei 49 weiteren zuzugucken.
Und warum muss da jeder Tag gleich verbracht werden? Blödsinn…
Es gab noch 2 andere Scherze, die bei mir funktioniert haben. Das waren welche von den politisch unkorrekten;)
Aber im Wesentlichen fand ich den Film ziemlich langweilig und blöd.
2,2 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Die Ohrfeige

Komödie, Drama

Die Ohrfeige

Komödie, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Hier ist die hübsche Isabelle das Zugpferd. Pflichtprogramm damals für pubertierende männliche Teenager.
Und sie ist ne super Babysitterin…
Lino als ihr Herr Papá ist auch eine schöne Besetzung. 
Sonst gehen mir solche belanglosen Stories ja eher am Arsch vorbei. Aber hier unterhält mich das aus unerfindlichen Gründen ganz gut. Da spielt sicher auch etwas Nostalgie eine Rolle, aber nicht nur. Das ist einfach gut inszeniert und gut gespielt, mit einen angenehmen, subtilen Humor gewürzt. 3,8 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Panzerschiff Graf Spee

Die Schlacht am River Plate
Kriegsfilm

Panzerschiff Graf Spee

Die Schlacht am River Plate
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Der ist ganz schön gemacht, mit echten Schiffen, echten Modellen und so. Das ist ja heutzutage immer eine besondere Freude. Wie authentisch die sind, kann ich nicht beurteilen. Aber mein Unwissen führt in diesem Fall dazu, dass es für mich funktioniert hat.
Die Szenen auf den Brücken und unter Deck sind allerdings sehr offensichtlich in Kulissen gedreht. Die Treffer sorgen anscheinend auch nur für kleinere, oberflächliche Fleischwunden…
Im Hafen sind im Hintergrund doch deutlich zu moderne Häuser zu sehen.
Da wäre jetzt wieder eine Recherche angesagt, ob der Ablauf historisch korrekt ist. Aber trotzdem sind immer noch 3,1 Sterne drin.

ungeprüfte Kritik

Der Kontrakt des Zeichners

Drama, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Hier wird erstmal ordentlich mit Kostümen, Perücken, Bildgestaltung, Kerzen und Obst geklotzt. Die Charaktere sind unangenehm affektiert und dekadent. Da mangelt es wieder an Identifikationsfiguren.
Das Geschehen ist teilweise sehr dialoglastig.
Sicher gibt es da viele Ebenen, in die man aber gewillt sein muss, einzutauchen. Dazu reicht nämlich die Sichtung des Films alleine nicht. 
Ein Film sollte aber schon für sich selbst funktionieren, ohne dass man danach oder davor nach Erklärungen googeln zu muss. 
Das ist dann mit dem zahlreichen kunstphilosophischen, kulturellen, erzählerischen, rätselhaften Schnickschnack wohl eher ein Egotrip für Greenaway, der aber für nicht Eingeweihte zumindest schön anzusehen ist. Das reicht dann noch für knappe 3 Sterne.

ungeprüfte Kritik

Super süß und super sexy

Sie suchen keinen Mann fürs Leben, sondern einen Mann für heute Nacht.
Komödie, Lovestory

Super süß und super sexy

Sie suchen keinen Mann fürs Leben, sondern einen Mann für heute Nacht.
Komödie, Lovestory
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Die gehen mir da eigentlich alle auf den Geist.
Und es wird wiedermal der Kleinemädchenmythos verbreitet, dass es „Den Einen“ gibt.
Wie John Wayne schon sagte: Warum Einen unglücklich machen, wenn man so viele glücklich machen kann?
Der Humor verortet sich vorwiegend unterhalb der Gürtellinie. Wie lange da zB auf dem Spermafleck rumgeritten wird, ist armselig. Und was soll die schreckliche Tanz/Gesangsnummer da beim Chinesen? Peiiiinlich… Als die 2 dann kurz danach noch von der Klospülung geduscht werden, war ich raus. 1 Stern, kein Fitzelchen mehr.

ungeprüfte Kritik

Way of the Vampire

Die Schlacht zwischen Gut und Böse endet heute Nacht.
18+ Spielfilm, Horror

Way of the Vampire

Die Schlacht zwischen Gut und Böse endet heute Nacht.
18+ Spielfilm, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Na da sind wir uns ja mal fast alle einig. Wie die eine 2 Sterne Bewertung zustande kommt, ist mir allerdings ein Rätsel. Vampirfilmmüll aus der Asylschmiede.

ungeprüfte Kritik

Ich, Tom Horn

Nach einer wahren Geschichte.
Western

Ich, Tom Horn

Nach einer wahren Geschichte.
Western
Bewertung und Kritik von Filmfan "Sweettooth" aus Berlin am 30.09.2026
Läuft erstmal wie ein gängiger Spätwestern. Wird dann aber bald langweilig, weil man schnell ahnt, worauf es hinausläuft. 
Das Ambiente ist ok und es gibt auch ein paar gelungene Details. Aber am Ende bleibt irgendwie ein belangloser Gesamteindruck zurück. 2,4 Sterne.

ungeprüfte Kritik