Everything Is Based On Memory
Kriegsfilm
Everything Is Based On Memory
Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von
Filmfan "shastar" am 29.06.2026Vorweg. Warfare ist KEIN Actionfilm. Der Film ähnelt eher dem Film "Jarhead".
Heimliches Vorrücken im Schutz der Nacht, gelangweiltes Warten unter dennoch permanenter Anspannung, und traumatische Erlebnisse.
Nach einer Explosion sitzt der Trupp unter Beschuss mit zwei Schwerverletzten fest und muss aussharren bis sie evakuiert werden können. Die Action beläuft sich dabei auf blindes rumgeschieße, ein paar Jet-Überflüge und den Éinsatz zweier Bushmaster 25mm Kanonen in der Endsequenz. Laut Beschreibung erzählt der Film die Geschichte eines SEAL-Trupps. Nach SEAL sehen sie aber allesamt nicht aus. Die SEALs durchlaufen wohl das härteste Training des US Militärs, das sie befähigen soll nicht nur an körperliche Strapazen gewöhnt zu sein, sondern auch psychisch hochgradig belastbar zu sein. Sie sind neben den Deltas DIE Elitetruppe. Die im Film gezeigten Soldaten erinnern aber eher an Army-Grundausbildung. Einige von ihnen brechen innerlich sofort zusammen. Ein Ausfall oder Gegenwehr erfolgt gar nicht. Erst die Verstärkung macht den Eindruck, dass die Jungs wissen dass sie Soldaten sind.
Der Film zeigt schonungslos, was eine Bombe mit menschlichen Körpern anrichten kann, welche psychologische Wirkung es hat einem schwerverletzten Kameraden nicht helfen zu können und ebenso wie paralysiert die Menschen nach so einem Ereignis sind. Heldenmut ist hier sicher nicht zu finden, insofern ist der Film durchaus realistisch.
Vergleicht man den Film mit Black Hawk Down, der die Erlebnisse einen Ranger Einheit (Army) nacherzählt, geht es in diesem Film um ein Vergleichsweise kleines Scharmützel, dass diese Elite-Truppe dennoch völlig überfordert.
Alles in allem dennoch 4 Sterne, weil der Film trotz einiger Längen doch seine Momente hat.
ungeprüfte Kritik