Kritiken von "videogrande" aus Albersdorf

Demon Lake

Thriller, Horror

Demon Lake

Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.09.2026
Tja, wat war dat nu? Eigentlich sollte ich den Streifen nicht weiter beachten und gleich mit einem Stern abspeisen. Weil 0 nicht möglich sind. Ich habe ihn nicht verstanden. Zudem stellt sich die Frage, warum sich die kreativen Köpfe für ein 4:3-Format entschieden haben. Wahrscheinlich weil es aus irgendwelchen Gründen billiger war. Eine Weile lang hält einen der Film bei der Stange, weil man ja nunmal wissen will, was es mit der Sache auf sich hat. Warum sind alle der Paranoia anheim gefallen? Was ist da los? Da werden viele Fährten gelegt und Fragen eröffnet. Doch der Film gibt keine Antworten und verwirrt durch ein abgebrochenes und verwirrendes Ende. Ich habe nichts gegen Filme, bei denen man mitdenken muss oder bei denen der Groschen erst in den letzten Minuten fällt. Aber dermaßen schwer sollte es einem ein Werk nicht machen. Er beantwortet nicht eine einzige Frage! Das ist frech. Fazit: Anfänglich spannend, dann immer blöder und konfuser. Den Clou bildet eine Postcreditscene, von der man jetzt eine Erklärung erwartet. Aber die verhöhnt die Zuschauer noch mit einem nahezu Standbild. Verschwendete Zeit.

ungeprüfte Kritik

Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

Karma ist ein Killer.
Horror, Thriller

Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast

Karma ist ein Killer.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 24.09.2026
Der Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte, weil ich Jennifer "in jung" in Erinnerung behalten wollte. Sie sieht jetzt aus wie Simone Tomalla, aber das nur am Rande. Der von mir 20 Jahre ignorierte und völlig misslungene 3. Teil der Reihe hat mich dazu gebracht, diesen Neuaufguss als "wahren 3. Teil" einzufügen. Und das ist er auch. Es gibt viele überraschende Wiedersehen. Allerdings darf man sich wirklich streiten, ob man diesen Film braucht. Er demontiert meines Erachtens die "alten Helden", gibt ihnen kaum Screentime und bietet nahezu die gleiche Ausgangssituation wie 1997. Für einen modernen Slasher ist er mir zu unblutig, bleibt aber zugegeben immer spannend. Doch die Jumpsqares sind zu polterig, die Nostalgie hätte man besser ausleben können. Erst die Post Credit Scene macht so richtig Spaß und wird auch nur von den alten Fans verstanden. Natürlich deutet sich da eine weitere Fortsetzung an. Kommen wir kurz spoilerfrei auf den Killer zu sprechen: Ich halte diese Auflösung für komplett unglaubwürdig! So, aber wie bewerte ich diesen Film, der sich mittlerweile in eine Reihe mit unzähligen anderen 80er und 90er Jahre Spätfortsetzungen stellt? Er ist ein unterhaltsamer, bisschen blutleerer Slasher, der etwas Potenzial verschenkt aber Spaß macht. Einigen Enttäuschungen zum Trotz. Fazit: Kann man - aber muss man nicht gucken. Solider Durchschnitt.

ungeprüfte Kritik

Monster on a Plane

Horror, Deutscher Film

Monster on a Plane

Horror, Deutscher Film
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 22.09.2026
"Monster on a plane" ist natürlich ein schon mutwillig schlecht gemachter Trashfilm. Er wirkt eher wie ein billig erstellter Fanfilm, der sich vor Genregrößen wie den "Critters", meinetwegen "Alien", allen möglichen Flugzeugkatastrophenfilmen und auch "Snakes on a plane" verbeugt. Selbst Peter Jacksons "Braindead" kam mir beim Ansehen in den Sinn. Qualitativ hat der Streifen leider nicht viel drauf, allenfalls die Makeup-Effekte kann man als gelungen bezeichnen. Es splattert ordentlich. Etwas schade finde ich die Tatsache, dass er als deutscher Film synchronisiert wurde und das äusserst schlecht. Ich denke, das sind zum Teil nicht mal die Stimmen der Darsteller. Das lässt das Ganze noch billiger wirken. Ein paar Gags stecken schon darin, Eastereggs und interessante Cameos...alles nette Ideen, die aber nicht so wirklich zünden wollen. Zum Kultfilm reicht es meiner Ansicht nach nicht. Zu generisch, zu belanglos, manchmal ins Langweilige abdriftend. Da liegt ungenutztes Potenzial brach und dennoch kann man das als eine Art Fingerübung für spätere, bessere Filme verstehen. Man denke an John Carpenters "Dark Star", das war ein Filmhochschulprojekt und irgendwie ganz ähnlich aufgezogen. Fazit: Anerkennenswert aber viel zu lahm und ohne gute Gags oder sehenswerte Einfälle inszeniert. Für Fans von "Sky Sharks" und "Critters 4".

ungeprüfte Kritik

Das Millionenspiel

Thriller, Deutscher Film, TV-Film, Krimi

Das Millionenspiel

Thriller, Deutscher Film, TV-Film, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 20.09.2026
"Das Millionenspiel" lässt sich nicht einfach als ein Film bewerten, denn der ist gar nicht mal so gut. Kann er auch nicht, denn er ist als Fernsehspiel konzipiert und da liegt nun die Essenz des Erfolges. Denn durch die Auswahl von echten Moderatoren und Laiendarstellern im Puplikum wirkt diese Satire großteils absolut authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dieter Thomas Heck einen Text hatte. Der plappert wie immer drauf los und spielt im Grunde sich selbst. Die Reaktionen im Puplikum könnten echter nicht wirken. Und sie halten uns den Spiegel vor. Da dies ein deutscher Film ist, sieht er wirklich so aus, wie die Aufnahme einer TV Show von 1970. Und das macht den ganzen Charm aus. Wenn man nun meint, "Running Man" mit Schwarzenegger wäre ein Remake, dann hat man nur geringfügig recht. Denn beide Filme beruhen auf einer Kurzgeschichte aus den 50ern. Wobei die deutsche Version eben kein Spektakel geworden ist, aber dafür sehr glaubhaft umgesetzt wurde. Vor allem hat er die Ära des Privatfernsehens beängstigend vorhergesehen. Ok, anhand der USA konnte man es wohl ahnen. Zeit- und TV-geschichtlich verdient dieser kultige Streifen seine 4 Sterne locker. Der Aufbau als Pseudo-Spielshow raubt ihm ein wenig das Filmhafte aber genau das macht ihn ja auch aus. Fazit: Kult! Was da 1970 entstanden ist, war gewagt und vor allem gut beobachtet. Da steckt eine Gesellschaftskritik drin, die bis heute gültig ist. Das ist Fernsehgeschichte!

ungeprüfte Kritik

Blind

Wie kannst du dich wehren wenn du deinen Feind nicht sehen kannst?
Thriller, Krimi

Blind

Wie kannst du dich wehren wenn du deinen Feind nicht sehen kannst?
Thriller, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 18.09.2026
Und wieder einer der Filme, die irgendwie vom Fließband kommen und dennoch nicht schlecht sind. Nur vorhersehbar und immer gleich, wie die Folgen einer Krimiserie. Auch die Grundidee ist nicht neu: Blinde Person wird Zeuge einer Mordtat und von da an vom Meuchler verfolgt. Das gabs schon und auch ähnlich aus Korea nur mit einer Gehörlosen im vergessenswerten "Midnight". "Blind" macht es aber besser, wird nicht langweilig und ist spannend erzählt. Die Darsteller sind gut bei der Sache, allerdings kommt der guten Frau manchmal das Drehbuch in die Quere, denn mal kommt sie perfekt ohne Augenlicht zurecht, dann wieder benimmt sie sich, als wäre sie gerade erst erblindet und schafft es nicht mal unfallfrei über die Straße. Sowas wirkt natürlich unstimmig. Ansonsten läuft der Streifen solide und routiniert ab. Es gibt die zunächst ungläubige Polizei, den rebellischen Jugendlichen, der zum Helfer wird und natürlich einen Stehaufmännchenkiller, der nicht klein zu kriegen ist. Wen nicht stört, dass er das alles schon mal gesehen hat, bekommt einen kurzweiligen Koreathriller ohne große Überraschungen. Was auch schon das Fazit wäre.

ungeprüfte Kritik

Der Mann aus San Fernando

Action
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 15.09.2026
Ich bin unterwältigt! Die beiden "San Fernando" Filme mit Clint Eastwood haben es geschafft, trotz besten Willens, ungesehen an mir vorbeizugehen. Bis heute! Doch was soll ich sagen? Ich bin reichlich enttäuscht, denn entweder ich habe komplett meinen Humor verloren, oder ich komme mit den Witzen aus den 70ern nicht klar. Da andere Filme das aber widerlegen, muss was "anders" sein, an dem Film. Ich finde Eastwood spielt hier einen unsympathischen Hillbilly, der auf billige Art Frauen aufreißt, dann mal wieder ein harter Kerl sein will und trotzdem verweichlicht einer Frau nachrennt, die ihn verarscht. Zwischendurch kloppt er sich immer mal wieder, bis ihm eine Horde Rocker (völlig fehlbesetzte Typen) und zwei koruppte Polizisten verfolgen. Ich musste während des Schauens an die Blues Brothers denken, denen ähnliches passiert, die sich aber genau über solche Typen und deren Western- und Countrymusik lustig machen. Manche Szenen laufen ins Leere, wie eine minutenlange Verfolgung zweier Motorradfahrer, die damit endet, das Eastwood kurz vor dem Ziel stolpert...Alles ist merkwürdig inszeniert und wirkt auch durch die Filmlänge(114 zähe Minuten) extrem ermüdend und langweilig. Erwartet hatte ich eine Art "ausgekochtes Schlitzohr" , echter Kult mit Burt Reynolds, bekommen habe ich einen Film, der von vorn bis hinten, von Musik bis Charakterzeichnung, nicht auf meiner Wellenlänge liegt. Fazit: Überraschend langweilig und müde inszeniertes Roadmovie mit merkwürdigen Typen. Teil 2 kann ich getrost streichen.

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Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror

Conjuring 4 - Das letzte Kapitel

Der Fall, der alles beendet. Nach den wahren Fallakten von Ed und Lorraine Warren.
Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 09.09.2026
Der vierte Teil findet zurück zu den Wurzeln, nachdem der direkte Vorgänger reichlich enttäuscht hat. Mehr als einmal hat er mir Gänsehaut verursacht, wenn ich auch sagen muss, dass er sich teilweise ganz schön Zeit nimmt, bis er in die Puschen kommt. Wenn man so möchte, ist dies ein Remake, denn es gab tatsächlich anfang der 90er bereits eine Verfilmung des Falles, die mir im Grunde sogar besser gefallen hat, weil sie sich mehr auf den Spuk konzentriert hat und die Warrens nicht als Hauptakteure darstellt, was sie in der Conjuring-Reihe ja sind. Vera Farmiga und Patrick Wilson sind aber auch wirklich sympathisch und tragen die Filme. In diesem Fall sogar besonders, denn man gestaltet den Streifen tatsächlich als einen Abschlussfilm, an dessen Ende es noch ein paar Cameos gibt. Leider vernachlässigt man aber komplett die Geister, von denen es drei gegeben haben soll, aber ich nur 2 zu Gesicht bekommen habe und auch deren Hintergründe gar nicht beleuchtet wurden. Man lässt es also ordentlich poltern und spuken, bemüht sich aber nicht um eine schlüssige Geschichte oder ein nachvollziehbares Ende. Irgendwann ist der Mummenschanz ohne große Erklärung vorbei. Das ist etwas schade. Aber immerhin baut er keine Querverweise zu Geisternonnen oder ähnlichem auf, was mich an den beiden ersten Filmen etwas gestört hat. Fazit: Teil 4 ist ein guter Abschluss der Reihe, der am Ende zu Herzen geht. Er erreicht meines Erachtens nicht die Klasse von Teil 1 und 2, macht aber den misslungenen dritten vergessen und sorgt allemal noch für gehörige Gänsehautmomente.

ungeprüfte Kritik

Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

Was er weiß, kann dich umbringen.
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller

Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast

Was er weiß, kann dich umbringen.
Horror, 18+ Spielfilm, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 08.09.2026
Früher war ich kritischer bei meiner Filmauswahl und mir meiner Zeit bewusster, die ich verschwende. Das Erscheinen dieses (angeblichen) 3. Teils direct-to-video war schon ein klares Zeichen. Jennifer Love Hewitt ist nicht mehr dabei? Das ist doch so ein billiger Nachklapp wie "From Dusk Til Dawn 2" oder "Starship Troopers 2" - Wird nicht geguckt! Bis heute, denn über die Jahre habe ich ein Herz für Trashfilme entwickelt und die Neugier hat gesiegt. Ist er wirklich so schlimm, wie alle sagen? - Ich hoffte nicht...aber JA!! Zunächst mal ist die ganze Optik des Filmes minderwertiger. Man erkennt auf Anhieb den qualitativen Absturz. Teils sind auch die Kameraführung und Schnitttechnik billig und hundsmiserabel. Und ja, dieser Film ist unsinniger Trash. Also sieht man ihn am besten als eine Art Persiflage auf das Original. Man kann sich über solchen Blödsinn, das z.B. grundlos jemand mit einem Schweißerschirm vor dem Gesicht (durch die man ohne Licht NICHTS sieht) einen Lift bedient, beömmeln. Die Story ( ja welche eigentlich?) hat zu den beiden Vorfilmen nur per Zeitungsausschnitt eine Verbindung und spielt sich an einem völlig anderem Ort ab. Der Killer selbst macht gar keinen Sinn mehr. Die Darsteller sind allesamt uncharismatische B-Ware. Und das Schlimmste: Es passiert fast nichts, man füllt die Laufzeit mit banalen und unwichtigen Szenen und die Atmosphäre ist komplett am Boden. Der Streifen langweilt zu Tode! Ich habe mich durchgequält, auch wenn mir zum Abschalten war. Fazit: SO schlecht habe ich ihn nicht erwartet. Das ist nichtmal mehr Trash! Als Fortsetzung hat er von vornherein verloren. Als eigenständiger Film ist er einfach nur vergessenswert. Furchtbar! Das Gute ist: Man kann ihn komplett ignorieren und dann eventuell den WAHREN 3. Teil MIT Jennifer Love Hewitt (von 2025) ansehen.

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Conjuring 3 - Im Bann des Teufels

Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 07.09.2026
Ich hatte schon eine Vorahnung, dass "The Conjuring 3" nichts Dolles sein wird und bin seinerzeit nicht mehr ins Kino gegangen. Es ist kaum zu glauben, wie langweilig der Streifen geworden ist. War der erste noch grandios und die Wiedergeburt des klassischen Spukfilmes, hat der zweite neben seiner Gruselstory sogar eine beeindruckende Ausstattung gehabt, die einen wirklich in die Siebziger zurückversetzt hat. Auch der war immer noch ein waschechter Geisterfilm. Von beiden bleiben viele Szenen in Erinnerung. Von diesem hier ist nach dem Abspann schon alles weg. Weniger Spuk, als Exorzismus stehen im Vordergrund. Weniger Geisterjagd, als Detektivarbeit. Dementsprechend gibts deutlich weniger Atmosphäre. Ok, der Ansatz, dass nicht alles nur die gleiche, aufgewärmte Geschichte erzählen soll, ist lobenswert. Dafür wird man aber an andere Filme erinnert, allen voran natürlich an den bekannten Film mit Max von Sydow. Szenen wiederholen sich ständig, Fratzen tauchen auf, übliche Verrenkungen werden fabriziert. Aber Gänsehaut verursacht der Film nicht. Er beschmutzt regelrecht das Franchise mit seiner Banalität und Einfallslosigkeit. Selbst die Warrens kommen hier nicht so interessant rüber, wie in den Vorfilmen. Fazit: Das war nix! Und ohne den Namen "Conjuring" im Titel wäre das ABSOLUT nix gewesen. Ein langweiliger, eintöniger Grusler, der erst im Abspann mit den echten Tonbandaufnahmen der Warrens ängstigt.

ungeprüfte Kritik

Spiral - Das Ritual

Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
"Spiral" ist nicht etwa das erwartete Remake eines japanischen Horrorfilms, sondern eine eigenständige Verfilmung im Stile der Ari Aster Filme "Midsommar" und "Heredetary". Mit letzterem hat er auch die meisten Gemeinsamkeiten. Die Story ist schwerer Stoff und nicht leicht zugänglich. Es wurde ordentlich Gesellschaftskritik in eine mysteriöse Handlung eingeflochten. Da die Protagonisten ein homosexuelles Paar sind, könnte man meinen, hier nun ein krampfhaft mit Klischees und Regenbogenfarben um sich werfendes, aufdringliches LGBT-Filmchen vor sich zu haben. Dem ist aber nicht so, man geht ganz normal damit um. Die sexuelle Ausrichtung ist auch nicht ganz unwichtig für den Verlauf der Story, die man wieder vielseitig deuten kann und die nie ganz erklärt wird. Der Film ist nicht sonderlich innovativ und die genannten Vorbilder sind deutlich besser. Dennoch schafft man es, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuschauer in ihren Bann schlägt. Die Stimmung ist unheimlich und mit gut platzierten Schreckmomenten angereichert. Man will einfach wissen, was die Sache auf sich hat. So bleibt "Spiral" immer interessant und strahlt Unbehagen aus. Letztlich wird man aber leider irgendwie allein gelassen, was den Film zu keiner runden Sache macht. Fazit: Nichts für Horrorfans, die sich gern oberflächlich mit Krawall berieseln lassen. "Spiral" fordert seine Zuschauer heraus und beschäftigt sie mit einer Geschichte zum Mitdenken und interpretieren.

ungeprüfte Kritik

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller

Come Play

Er ist gut darin, kein Freund zu sein. Eine beklemmende neue Horrorvision wartet auf dich.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 04.09.2026
Langweilig! Nix Neues in Gruselland. Eine übernatürliche Bedrohung macht sich über ein (mal wieder autistisches) Kind her, welches dann Zeichnungen mit einer schwarzen Gestalt anfertigt. Kommt bekannt vor? Wem nicht? Der interessante Aspekt, die modernen Errungenschaften wie Apps auf Mobiltelefonen mit in eine Gruselgeschichte zu verweben verpufft, auch weil er unlogisch ist. Es wird erklärt, dass das Wesen praktisch hinter dem Display in einer Parallelwelt lebt und nicht durchdringen kann. Aber es ist im Grunde bereits da und kann Möbel rücken, Kinder würgen und in die Höhe heben. Später kommts plötzlich doch physisch in unsere Welt, obwohl das doch eigentlich nicht ging, braucht Elektrizität und kann dann doch ohne diese meilenweit umherkriechen. Macht alles keinen Sinn! Desweiteren sehen wir penetrante Eigenwerbung für "Spongebob", jede Menge flackernde Lichter von Anfang bis Ende, eine endlose Reihe von lauten Jumpsqares und viel mehr nicht. Fazit: Substanzloser, unlogischer Horrorfilm, der viel poltert, aber keine Einfälle hat und darum mit ständig gleichen (Lampen-)Szenen extrem langweilt. Gänsehaut geht anders.

ungeprüfte Kritik

King Kong

Fantasy, Abenteuer

King Kong

Fantasy, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" aus Albersdorf am 30.08.2026
Da Peter Jackson durch seine "Herr der Ringe" Verfilmung in Hollywood nun Tor und Tür offenstanden, konnte er sein angebliches Herzensprojekt endlich durchziehen: Die Neuverfilmung von King Kong. Annähernd dasselbe Team fand sich wieder zusammen und so ist der Look auch ziemlich der gleiche, wie in Mittelerde. Das sind natürlich Vorschusslorbeeren und auch ich wollte das Spektakel unbedingt sehen. Am Ende kam ich ernüchtert aus dem Film. Woran lag das? Zunächst mal ist das Ganze viel zu lang. Jackson schwelgt schon wieder in der Geschichte als solches. Zum anderen hatte 1976 John Guillermin bereits ein zeitgemäß angepasstes Remake in die Gegenwart verlegt, so das Jacksons Ausflug in die Vergangenheit überflüssig wirkt. Aber was in meinen Augen schwerer wiegt, ist der unglaubliche Kitsch, der sich durch eine "affige" Lovestory auftut. Das ist teilweise an der Schmerzgrenze. Ich bin der Meinung, dass der Originalfilm unschlagbar ist, weil er ungemein viel Charme hat und echte Kinomagie besitzt. 1933 solche Tricks zu fabrizieren - Hut ab! Auch sind keinerlei Fremdschämmomente enthalten. Bei Jackson schon. Die 76er Variante hat eine Daseinsberechtigung, weil sie Neues versucht hat, Jackson hat nur neu verfilmt, wenn auch spektakulär. Und darum steht das Ding nicht, wie die beiden anderen, in meiner Sammlung. Das war ein "1x-Film", den ich nicht wieder zu sehen brauche, auch wenn Unmengen an Fanservice, in Form von Eastereggs, wie z.B. die "Ratmonkey" Kiste, untergebracht sind und er enorme Schauwerte hat. Fazit: Spektakulär, lang, kitschtriefend, mit neuesten Möglichkeiten der Tricktechnik auf Stand gebracht aber deswegen auch seelenlos und nichtssagend, weil es eben die Geschichte schon 2x gab.

ungeprüfte Kritik