Kritiken von "videogrande"

Ballerina - From the World of John Wick

Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Ballerina - From the World of John Wick

Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 02.01.2026
Wer die John Wick Reihe nicht kennt, ist ziemlich aufgeschmissen, denn da dürfte doch tatsächlich das Verständnis für so manche Details komplett flöten gehen. Die ganze s.g. "Lore" um das Continental Hotel, die Ruska Roma, Schuldmünzen, Figuren wie Winston und letztlich John Wick selbst, wird hier als bekannt vorausgesetzt, bzw. gar nicht ausreichend beleuchtet. Man könnte bei "Ballerina" von Johns kleiner Schwester sprechen, denn dieses Spin Of ist tatsächlich kleiner, weniger kultig und prinzipiell nahezu überflüssig. Das Wick-Universum wird nur gering erweitert und man fragt sich sogar, ob es zeitlich logisch angehen kann, dass der Kultkiller hier in die Story hineinpasst, die parallel zum 3. Teil der Reihe angesiedelt ist. Optisch und akustisch passt der Film perfekt dazu. Die Action ist gut und blutig und steigert sich zu einem furiosen Finale mit bildgewaltiger Flammenwerferaktivität. Fans bekommen, was sie wollen, aber irgendwie hat man immer das Gefühl, nur eine abgespeckte, sehr ähnliche Variante zu Gesicht zu bekommen. Fazit: Nette Zugabe für Fans, die wahrscheinlich ebenso fortgesetzt werden wird. Ana de Armas als weiblicher Wick ist keine Enttäuschung aber aus der Story ist langsam die Luft raus. Wem das egal ist, der bekommt immer noch ein gewaltiges Actiongewitter.

ungeprüfte Kritik

Dark Nuns - Die Exorzistinnen

Im Schatten des Kreuzes erwacht das Böse.
Thriller, Horror

Dark Nuns - Die Exorzistinnen

Im Schatten des Kreuzes erwacht das Böse.
Thriller, Horror
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.12.2025
Die Lust auf den Film wurde schon mal dadurch gedämpft, dass ich zufällig den englischen Titel entdeckt habe: "The Priests 2". Bei "Dark Nuns" handelt es sich um eine Fortsetzung, deren erster Teil hierzulande nicht erschienen ist. Warum bleibt wohl schleierhaft, aber sollte er noch langweiliger sein, dann kann ich es vielleicht verstehen. Es war zwar mal erfrischend, zwei Nonnen als Exorzistinnen zu erleben, aber leider bremst der Regisseur deren eigentlich starkes Schauspiel aus und lässt sie nicht gut interagieren. Der Film bedient sich nur an den üblichen Klischees und ist erschreckend belanglos und vorhersehbar. Man merkt ihm ohne Weiteres zum Glück nicht an, dass er ein 2. Teil ist, doch rettet ihn das nicht. Die ganze Zeit dachte ich, es müsse doch noch ein Twist kommen oder irgendetwas von Bedeutung. Doch nö, wir sehen erst lange nichts und dann den Damen bei ihrem dialogreichem Gespräch mit dem Dämon zu, der dem Besessenen, wie üblich, böse Schimpfworte in den Mund legt und leichte Verrenkungen machen lässt. Das hat man aber schon hundertfach besser und vor allem in bleibenden Bildern gesehen. "Dark Nuns" geht ein wenig auf die Komplikationen mit der katholischen Kirche ein und bringt auch mal die Zusammenarbeit mit buddhistischen Schamanen ins Spiel, was löblich und interessant ist. Aber spannend oder abwechslungsreich ist das kaum und von Horror findet sich im Grunde gar nichts. Fazit: Langweiliger Exorzismus von der Stange, der mehr auf Drama denn auf Grusel setzt und dem Genre so gut wie nichts Neues hinzufügt. Ganz knappe 3 Sterne, die er seiner Hauptdarstellerin verdankt, die ich in der Rolle sehr gut fand.

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Der Admiral 2 - Die Schlacht des Drachen

Kriegsfilm, Abenteuer
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 21.12.2025
"Der Admiral 2" ist ein Prequel, daher wäre es eigentlich verkraftbar, dass man den damaligen Hauptdarsteller, den begnadeten Choi Min-sik, gegen einen jüngeren ausgetauscht hat. Jedoch hat der so überhaupt keine Strahlkraft und geht in seinem eigenem Film regelrecht unter. Als westlicher Zuschauer hat man ohnehin so seine Schwierigkeiten mit Namen und Aussehen der Protagonisten, und hier wimmelt es nur so vor Admirälen, dass man lange Zeit nicht weiß, wer denn nun eigentlich Koreas großer Volksheld sein soll. Er wirkt wie ein Nebendarsteller und nicht wie eine Identifikationsfigur. Das hat der erste Teil deutlich besser gemacht und es ist sehr schade, das er hier gar nicht zur Geltung kommt und blass bleibt. Das wirkt sich auch auf die Dramaturgie aus, die nur spärlich vorhanden ist. Der Film beginnt zunächst träge, erklärt viel Historie und die ganzen Dialoge zur Taktik sind fast schon dabei, einen zu ermüden, da beginnt eine der famosesten Seeschlachten der Filmgeschichte, die eine satte Dreiviertelstunde beansprucht und noch dazu dem Zuschauer klar wird. Ja, die Schiffe sind recht schnell, das war auch bei Teil 1 ein Kritikpunkt, aber sei es drum: Die Schauwerte sind enorm, wir haben es mit opulentem Ausstattungskino zu tun. Natürlich gehts naturbedingt etwas pathetisch zu, aber der Film bekommt nun endlich sein Blockbuster-Prädikat. Fazit: Nicht ganz so imposant und dramatisch wir der Vorgänger, der ja im Grunde sehr, sehr ähnlich ist, und daher vielleicht Abnutzungserscheinungen auftreten. Als zweiter Teil einer Trilogie wirkt das Ganze dennoch wie aus einem Guss und ist wirklich großartig umgesetzt. Lediglich darstellerisch bin ich enttäuscht und dort fällt der Streifen auch deutlich spürbar ab.

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Superman

Sieh nach oben.
Action, Fantasy

Superman

Sieh nach oben.
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 18.12.2025
Der Teaser verursachte noch Gänsehaut, das Endergebnis ist etwas ernüchternd. Tja, vielleicht verhebt man sich an Superman auch einfach nur. Ich finde, dass seine Geschichte in 2 Reeves-Filmen perfekt erzählt wurde. Mit ausreichend Respekt vor der Figur und dem ausgewogenem Quäntchen Humor. Schließlich kommt Comic von Komik und gehört dazu. Was James Gunn hier betrieben hat, ist...zumindest schwierig zu beschreiben. Respekt? Eher nicht. Humor? Leider von der falschen und ununterbrochenen Sorte. Bereits in der ersten Szene darf Krypto, ohnehin eine umstrittene Figur, seine Albernheiten zum Besten geben. Und so wirkt der Film oft wie eine Persiflage, wie eine Satire von Mel Brooks. Kinder haben es leichter, den Film gut zu finden. Erwachsene müssen schon etwas toleranter sein. Es kommt mir vor, als wollte man etwas zu viel und dadurch wirkt die Story etwas holperig und unzusammenhängend. Superman, der Mann aus Stahl, ist hier extrem verwundbar. Eine Sache, die man gut oder schlecht finden kann, wie Vieles am Film. Die Effekte sind gemischter Qualität, das CGI Baby ist allerdings grottig zu nennen. Trotz alledem sprudelt im etwas überladenem Drehbuch viel Fantasie und letztlich ist das Endergebnis kurzweilig und deutlich innovativer als die letzten immer gleichen Comicverfilmungen der Konkurrenz. Anders ist er jedenfalls. Fazit: Zwiespältig. Die Düsternis des Snyderverse ist von Albernheiten verdrängt worden. Beide Arten von Superman-Verfilmungen werden ihre Fans finden. Einem kunterbunten Comic kommt James Gunn aber näher.

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The Fantastic Four - First Steps

Willkommen in der Familie.
Action, Fantasy

The Fantastic Four - First Steps

Willkommen in der Familie.
Action, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 17.12.2025
Ich bin nicht mehr der richtige Ansprechpartner für Marvel-Filme. Sagen wir es mal so: Würde es nicht schon so um die 30 Filme und Serien im MCU geben, hätte ich "Fantastic 4" vielleicht ganz toll gefunden. Doch die Strahlkraft eines "Iron-" oder "Spiderman" wird nicht mehr erreicht. Die ersten Filme bis "Endgame" hatten noch Herz und Seele sowie interessante und abwechslungsreiche Stories. Jetzt ist alles nur noch 0-8-15. Jedes tödliche Drama findet doch noch eine gute bis kitschige Auflösung, jeder noch so übermächtige Bösewicht wird im Handumdrehen besiegt. Das wird auf Dauer langweilig. Meine Erwartungen, nämlich einen coolen Retrostyle Film mit witzigen Einfällen zu sehen, waren zu hoch. Ja, der Film gehört schon zu den besseren, aber es ist leider wirklich alles nur noch dasselbe und ich scheine satt zu sein. Ich kann auch nicht mehr akzeptieren, mit welchen abstrusen, unlogischen Mitteln man hier tätig werden will. Überall auf der Welt baut man ohne große Umstände Apparaturen auf, die ich nicht spoilern darf. Das ist selbst für das MCU zu hanebüchen und völlig hinkonstruiert. Aus der Story mit DEM Gegner hätte man 2 Filme machen können, aber man spurtet durch die Handlung, um möglichst schnell die Bedrohung zu besiegen. Was ist nun mein Fazit? Business as usual. Eine solide, gute Comicverfilmung aber im Endeffekt nur ein generisches, nahezu langweiliges, am Fließband entstandenes Puzzleteil eines nie enden wollenden Ganzen aus dem die Luft raus ist und das keinerlei Kreativität mehr besitzt.

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1942 - Ostfront

Kriegsfilm, 18+ Spielfilm

1942 - Ostfront

Kriegsfilm, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 11.12.2025
Laut Beschreibung soll es sich um eine wichtige Schlacht an der Ostfront gehandelt haben, nur gelingt es dem Film nicht so wirklich, dem Zuschauer das klar zu machen. Das umkämpfte Örtchen ist ein kleines Holzhüttendorf mit einer ziemlich pompösen Kirchenruine. Die strategische Wichtigkeit ist mir nicht so ganz klar. Ansonsten ist der Film, gerade für einen russischen Kriegsfilm, erstaunlich unpathetisch und teilweise gegegnüber den Politoffizieren sogar recht kritisch. Er hat deutliche Attribute eines Antikriegsfilms, da er keine heldenhaften Übertreibungen schildert, sondern schon gewisse Ausweglosigkeit aufzeigt. Er bemüht die üblichen Klischees, macht den Feind aber nicht zu einer unfähigen Witzfigur, sondern ist um Gleichberechtigung bemüht. Allerdings zieht sich die Story und bleibt reichlich höhepunktslos, was letztlich doch zu Langeweile führt. Fazit: Solider (Anti-)Kriegsfilm um ein Kapitel aus dem Russlandfeldzug. Gut ausgestattet und kaum propagandistisch plätschert die Erzählung aber ohne bleibende Momente vor sich hin.

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Puppet Master 7 - Retro Puppet Master

The Beginning - Die bösen Puppen lassen tanzen.
Horror, Fantasy

Puppet Master 7 - Retro Puppet Master

The Beginning - Die bösen Puppen lassen tanzen.
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 10.12.2025
Wenn man überhaupt von "sehenswert" sprechen mag, dann sei gesagt, das diese "Empfehlung" sich nur an Freunde des reinen und wahrhaftigen Trash richtet: Nur die ersten drei waren bislang ok. Videobuster hat ja leider nicht das komplette und ungekürzte Ouevre im Programm, weswegen ich hier kurz sagen kann, dass die Teile 4 und 5 blutleere, furchtbar trashige, TV Produktionen sind, die sich schon wieder im Bodega Bay Hotel abspielen (gähn) und zum ersten Mal storytechnisch zusammen gehören, also fast einen Gesamtfilm bilden, dessen Aufbau (Rick wird zum neuen Puppetmaster) bereits im 6. Teil völlig ignoriert und fallen gelassen wird. Jener üble Film passt weder logisch noch stilistisch in die Reihe, während nun "Retro Puppetmaster" ein Pre-Prequel ist, also noch weiter in die Vergangenheit reist, in der die uns bekannten Puppen noch gar nicht existieren, wohl aber deren Vorgänger. Spätestens jetzt herrscht ein völliges Durcheinander voller Widersprüche zum bisher Erzähltem. Nichts passt mehr zusammen. Jedoch ist dieser Film wieder "gut". Er ist mit Aufwand inszeniert und hat ein komplexeres Drehbuch, was den Film etwas interessanter macht. Auf Spannung, Blut und Gore muss man allerdings traurigerweise verzichten. Fazit: Ärgerlich, wenn man der eigenen Kontinuität gar nicht folgt. Das Puplikum vermisst zudem die eigentlichen Hauptdarsteller, aber diese Vorgeschichte ist bislang die stilvollste und etwas weniger trashige Verfilmung der Reihe.

ungeprüfte Kritik

The Menu

Die Speisekarte - Sorgfältig vorbereitet. Brillant ausgeführt.
Thriller, Drama

The Menu

Die Speisekarte - Sorgfältig vorbereitet. Brillant ausgeführt.
Thriller, Drama
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 07.12.2025
Ein wieder mal grandioser Ralph Fiennes in einem sehr skurilem und außergewöhnlichem Film. Er ist eine Mischung aus Agatha Christie Motiven und der Art von Filmen, wo mehrere Menschen auf engem Raum zusammentreffen, bzw. dorthin gelockt werden, um etwas zu erleiden. Das ganze ist mit viel schwarzem, aber sehr subtilem, fast unauffälligem Humor gewürzt. Eine Komödie kann man "The Menu" deshalb nicht nennen, eher eine schwarze Satire und treffsichere Gesellschaftskritik. Und die ist sehr anspruchsvoll zubereitet, so dass mancher Zuschauer sich langweilt und nicht bis zum Ende durchhält. Ja, Geduld wird benötigt, denn es wird mit gebührender Ruhe und Langsamkeit der ganze Zusammenhang aufgedröselt. Die Story ist nicht wirklich in der Realität verwurzelt, sondern eher überzogen. Der Dekadenz der reichen Gesellschaft und deren vernichtendem Verhalten wird hier ein Spiegel vorgehalten. Einzig das Ende war genau so erwartbar und ist überraschend unspektakulär und enttäuschend. Fazit: Anspruchsvolle, intelligente, ruhige Schauersatire, die irgendwie an die Dr. Phibes- und Escape Room Filme erinnert. Eine One Man Show von Ralph Fiennes, der hier extreme Ähnlichkeit mit Bela Lugosi hat, der diese Rolle wohl in den 30er Jahren übernommen hätte.

ungeprüfte Kritik

Boy Kills World

Action, Thriller, 18+ Spielfilm

Boy Kills World

Action, Thriller, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 05.12.2025
Also manche Filme machen es einem echt nicht leicht. Fangen wir mal an, gewisse Ähnlichkeiten zu beschreiben: Ich hoffte auf sowas wie "Shoot 'em up" mit Clive Owen oder "Ready or not" mit Samara Weaving, bekam aber fast sowas wie eine wilde Mangaverfilmung. Ja, "Boy Kills World" hat ein paar gagreiche Guilty Pleasure Momente, strengt aber den Zuschauer extrem an durch absolute Hektik und vor allem schrille Synchronisation. Allen voran die ständige Erzählerstimme aus dem Off, die die Gedanken des eigentlich taubstummen Protagonisten widergibt. Der erweist sich durch diesen Kniff als ziemlich enervierendes Plappermaul. Es wird also pausenlos kommentiert und palabert. Der Film ist angesiedelt in einer dystopischen aber nie ernst zu nehmenden Zukunft. Man muss schon so einige abstruse Filme, wie "Machete" oder "Ey Mann, wo is mein Auto" gewohnt sein, um den hier zu mögen. Und ich sage gleich: Ich mag den trotzdem nicht. Er möchte mit Macht, mit viel Action und cooler Musik ein Kultfilm sein, verleitet mich aber eher zum Abschalten. Zudem bin ich kein Freund von CGI Blut, das hier in Strömen reinpixelt. Es gibt ein paar lustige Sprüche und den ein oder anderen gelungenen Einfall. Am besten fand ich, dass man den legendären "Screaming Wilhelm" untergebracht hat. Das freut Filmfreaks. Ich kann das Gesamtpaket aber nicht gut finden oder war einfach nicht bereit für dieses skurile Filmchen, das in sinn- und endlosem, abartigem Gemetzel mündet. Man sieht hier auch, wie er die Kritiker spaltet. Ich fands schrecklich. Fazit: Experimentell, überzogen, brutal aber sehr nervig. Wird seine Fans finden, weil er sich natürlich hervorhebt aber etwas weniger Hektik und Albernheit hätte dem Film auch meine Zuneigung verschafft. So ist das trashiger Käse, der mir ordentlich auf den Keks gefallen ist.

ungeprüfte Kritik

Puppet Master 3

Die Rache des André Toulon
Horror, Fantasy

Puppet Master 3

Die Rache des André Toulon
Horror, Fantasy
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 27.11.2025
Diesmal haben wir ein Prequel, also eine Vorgeschichte. Allein das sehr trashig dargestellte Berlin Anno 1941 ist schon spaßig anzusehen. Da hat man einiges an Utensilien zusammengetragen. Obwohl ich nicht so sehr ein Prequel-Fan bin, war die Entscheidung wohl goldrichtig, denn der Film bietet viel mehr Abwechslung als seine beiden Vorgänger. Es ist also tatsächlich bislang eine Steigerung festzustellen. Für Bondfans gibt es ein Wiedersehen mit "General Gogol", der sich hier mal so richtig mit ein paar barbusigen Damen vergnügen darf. Auch das Blutlevel wurde ordentlich erhöht. Natürlich ist dies reinster Trash. So gibts auch Schludrigkeiten wie sichtbare Fäden und einen toten Leutnant Stein, der post mortem unter zuckenden Augenlidern leidet. Das ist natürlich alles nur spaßig, wenn man dem Mumpitz was abgewinnen kann. Alle anderen (siehe auch die unterschiedlichen Meinungen hier) werden die Muppetshow des Grauens sowieso albern finden. Fazit: Bislang bester Teil des Franchise, da man mehr Budget zur Verfügung hatte und den Puppen auch ein wenig Hintergrund gibt.

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Star Abyss

Monsterangriff im All
Action, Science-Fiction

Star Abyss

Monsterangriff im All
Action, Science-Fiction
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 26.11.2025
Noch während der Cast in chinesisischen Lettern über den Bildschirm scrollt, erklärt uns ein Erzähler, was passiert ist und wirft uns sofort in die Story, ohne das diese irgendwie aufgebaut wurde. Sie räubert bei so manchem Klassiker und verheimlicht das nicht einmal. So ist ganz offen von einem Stargate und einer Enterprise die Rede. Texteinblendungen, die augenscheinlich nicht unwichtig sind, werden leider nicht übersetzt. Da tappt man dann im Dunkeln, sowie man überhaupt schwerlich begreift, was man da zu sehen bekommt. Sinn machts eigentlich nicht. Wir haben hier Manga-Ästhetik, alles sieht wie gelackt und comichaft aus. Die Darsteller agieren lust- und emotionslos, so wie der ganze Film wie eine runtergekurbelte Auftragsarbeit wirkt. Der Streifen ist überbelichtet und daher besteht der Verdacht, dass dies ein TV Film ist. Dafür sprechen auch die wirklich nicht gelungenen Special Effects. Ohne jederlei Atmosphäre und mit einem sterilen Look kommt überhaupt keine Stimmung beim Zuschauer auf, dem der ganze Budenzauber völlig egal ist und, wenn das Teil mal auf Tele 5 läuft, wahrscheinlich schnell umschaltet. Fazit: Schwer bis zum Ende durchzuhalten. Eine üble Gurke mit Laiendarstellern, schlechten Tricks und Plotholes, die aussieht wie eine Folge Star Trek aus den 90ern.

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Mission Impossible 8 - The Final Reckoning

Unser Leben ist die Summe unserer Entscheidungen.
Action, Krimi

Mission Impossible 8 - The Final Reckoning

Unser Leben ist die Summe unserer Entscheidungen.
Action, Krimi
Bewertung und Kritik von Filmfan "videogrande" am 25.11.2025
Ich bin der Meinung, dass die gesamte Geschichte, die sich ja über 2 Filme zieht und dieser hier zudem der längste des Franchise ist, viel zu lang und unübersichtlich ist. "Death Reckoning" habe ich schon nur knapp verstanden, weil die Figurenkonstellation recht wirr und komplex war. Jetzt setzt man einen drauf, indem man alle 8 Filme miteinander in Verbindung bringt. Nach gut 2 Stunden habe ich mir gesagt, dass es doch deutlich an Action und Humor fehlt, den der Vorgänger noch geboten hat. Nur stimmt das gar nicht, aber diese Art der Action könnte jetzt eigentlich nur noch Iron Man überleben. Sicher sind die Stunts mal wieder oberste Güteklasse. Auch die finale Auseinandersetzung sucht ihresgleichen. Dennoch sind die Zufälle und was man sonst aufgetischt bekommt (Stichwort U-Boot) schon recht unglaubwürdig und gehen in ihrer Menge mittlerweile auf den Geist. Alle sind zur rechten Zeit am rechten Ort und wenn er mitten in der Arktis liegt. Tode werden mit Klebeband und mitgebrachten Druckausgleichbehältern verhindert. Das ist schon sehr hinkonstruierter, starker Tobak, den man akzeptieren muss, um einen ansonsten erstklassigen Action-Blockbuster auch genießen zu können. Wirkliche Spannung mag nicht aufkommen, da es, ähnlich wie in einer Comicverfilmung, keine tragischen Konsequenzen und immer haarsträubende Auswege gibt. Fazit: Eindeutig zu lang, viel Expositionsgerede, reichlich Hanebüchenes und er schwächelt im Vergleich zum Vorgänger, der deutlich unterhaltsamer ist. - Dennoch feinste, handgemachte Action, die immer noch zum Besten gehört, was Hollywood zu bieten hat.

ungeprüfte Kritik