Frankreich in 1980er Jahren. Als die 13-jährige Alpha (Mélissa Boros) mit einem selbstgeritzten Tattoo auf dem Arm nach Hause kommt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ausgerechnet da taucht ihr Onkel Amin (Tahar Rahim) auf, der keinerlei Angst vor dem Tod zu haben scheint...
Wie ein Traum in einem Traum: Nach 'Raw' (2016) und 'Titane' 2021) beschreitet Goldene-Palme-Gewinnerin Julia Ducournau auch mit 'Alpha' (2025) neue, visionäre Wege und untermauert ihren Ruf als eine der radikalsten Filmemacherinnen unserer Zeit. Ihr gelingt ein fiebriges und gleichzeitig zärtliches Werk von großer emotionaler Wucht, das von der (Un-)Möglichkeit erzählt, geliebte Menschen loszulassen. Neben Nachwuchstalent Mélissa Boros beeindrucken Golshifteh Farahani ('Paterson') und vor allem Tahar Rahim ('Ein Prophet') mit außergewöhnlichen Leistungen. 'Alpha' feierte seine Weltpremiere im offiziellen Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes, der Kinostart in Deutschland ist am 2. April 2026 erreicht.