Diese Fortsetzung toppte selbst den Vorgänger und das kommt selten vor. Ich war völlig verblüfft. Die Filmmacher haben es geschafft, Ironie und verdammt schreckliche Szenen zu verbinden, ohne dass es dem Film beeinträchtigte. Nein, er wurde dadurch sogar noch reizvoller. Im Gegensatz zu "Final Destination" waren die ekelhaften Szenen ausgebauter und man legte sehr viel Wert auf das Detail. Ich fand es klasse, dass Ali Larter auch im zweiten Teil wieder von der Partie war. Meiner Meinung nach war sie im Film schon ein wahrer Freak, was das Thema Tod und wie man ihn täuschen kann, angeht. Die Darstellleistungen der Schauspieler halte ich für sehr gelungen, vor allem weil die Charaktere nicht unterschiedlicher hätten sein können. Das machte "Final Destination 2" noch unterhaltsamer, aufschlussreicher und spannender. Des Weiteren eine klasse Umsetzung der Filmmacher, dass alle Beteiligten indirekt oder direkt mit den Opfern vor einem Jahr zu tun hatten und dass dieser Teil verhältnismäßig spät im Film diskutiert wurde; dadurch wurde es erneut dramatischer. Das Ende hielt ich allerdings für überflüssig. Ja, man hätte ein anderes auswählen können, da es an Bedeutung verliert. Ein Ende mit offenen Fragen und keines, das überstürzt mit solch einer Szene endet, wäre für mich persönlich angebrachter gewesen für diese Fortsetzung.
100% der Leser (3) fanden diese Kritik hilfreich.
War diese Kritik hilfreich?
Ja |
Nein