Stepp ins Abenteuer!
Kids, Animation, Abenteuer
Stepp ins Abenteuer!
Kids, Animation, Abenteuer
Bewertung und Kritik von
einem anonymen Filmfan am 08.10.2007"Happy Feet" ist eine Geschichte über Respekt und Toleranz. Dieser Animationsfilm verdeutlicht auf eine einfühlsame und sehr genaue Art und Weise, wie schnell man ausgegrenzt und abgewiesen wird, wenn man nur einen Tick anders ist als sein Gegenüber. Doch auf der anderen Seite zeigt dieser Film gott-sei-dank auch, dass man nicht aufgeben darf und hoffen muss, dass es auf dieser Welt doch noch jemanden gibt, der einen so akzeptiert wie man ist bzw. geboren wurde. Das ist eine wunderbare Message des Filmes. Doch ausser dieser Botschaft hat er noch weitere, wenn auch vielleicht etwas versteckt oder für den einen oder anderen gar nicht so wichtig. So ging es ebenso um Freundschaft, Familie und das Vertrauen innerhalb dieser Familie, und Liebe, die man nicht aufgeben darf und vor allem die Botschaft der Pinguine an die Menschen. Diese Szenen waren herzzereissend. Wenn das im wahren Leben so leicht wäre, was im Film zwischen Mensch und Tier passierte, dann sähe die Welt ganz anders aus und wir hätten mehr zu lachen.
Allerding so richtig in Fahrt kam der Film "erst" nach ca. 30 Minuten, als Mumble die anderen Pinguine trifft. Doch jede Geschichte hat eine Vorgeschichte und die musste auch erzählt werden. Nach 30 Minuten wurde es vor allem lustiger durch die fünf Freunde von Mumble, vor allem Ramón, der von Rick Kavanien gesprochen wurde.
Der Film ist von Anfang bis zum Schluss mit Musik unterlegt, ob nun Instrumentalstücke oder Songs (jedes Genre), die von der Originalbesetzung wie Hugh Jackman, Brittany Murphy, Nicole Kidman oder Robin Williams gesungen wurden. Manchmal war die Musik aber einfach zu viel des Guten.
Die Bilder waren sehr eindrucksvoll, einfach wunderschön, vor allem die Steppszenen und Unterwasserszenen. Viele Szenen haben einen wahren Gänsehauteffekt. Sehr beeindruckend war die Mischung zwischen Animation und realem Film: den Menschen, die nicht animiert waren.
Als die Geschichte beängstigender und unbehaglicher wurde, hätte ich am liebsten ausgeschalten. Man wird schon nachdenklich und stellt sich die Frage: Was für ein Recht hat der Mensch eigentlich dem Tier gegenüber? Was darf er und was darf er nicht? Ich bin aber sehr froh, dass ich weitergeschaut habe...
"Happy Feet" - Ein verdienter Oscar 2007!
ungeprüfte Kritik