Drama
Bewertung und Kritik von
einem anonymen Filmfan am 08.10.2007Ein toller Film, der über Ann erzählt. Sie erkrankt und hat nur noch 2-3 Monate zu leben. Doch der Film erzählt nicht über ihr Ableben, sondern über die Zeit, die ihr noch bleibt und was sie noch alles machen bzw. erledigen möchte.
Eine brilliante Darstellung von Sarah Polley (Ann), aber auch Scott Speedman (ihr Ehemann), Debbie Harry (ihre Mam) und Mark Ruffalo (ihr Liebhaber).
Dieser Film ist absolut nicht kitschig, schon weil er den Tod fast ausgegrenzt hat. Nicht gezeigt hat, sondern man hat nur über ihn gesprochen. Bewundert habe ich Anns Kraft, all die Dinge zu tun, die sie sich zuerst auf einer Liste aufschrieb, denn es blieb ihr ja nicht mehr viel Zeit. Und dann dass sie sich äusserlich immer stark zeigte, für ihre Familie da war. Die von allem nichts ahnte.
Ehrlich fand ich auch die Begegnung zwischen Ann und ihrem Arzt, der ihr ehrlich gestand, dass er Probleme damit hat, Sterbenden in die Augen zu sehen und ihnen zu sagen, dass sie nicht mehr lange leben.
Ich fand die Liste, die sie sich gemacht sehr gut und auch wichtig, bis auf den Punkt, mit anderen Männer zu schlafen und sich zu verlieben, da sie ja ihren Mann liebte. Aber das ist wohl Ansichtsache.
Wer schwer krank ist und die Kraft dafür hat, der sollte sich auf alle Fälle auch so eine Liste machen. Ich würde es tun.
Der Schluss war absolut perfekt für diesen Film, denn wie gesagt, er zeigt den Tod nicht. Er zeigte Szenen nach ihrem Tod, so wie sich Ann alles nach ihrem Tod vorstellte.
Dieser Film ist ein absolutes Muss, er ist nicht kitschig, und man muss auch nicht unbedingt heulen. Schaut ihn euch an.
ungeprüfte Kritik