Lovestory, Drama
Bewertung und Kritik von
einem anonymen Filmfan am 23.10.2007Der Film schaffte es, eine gute Balance zwischen Drama und Komödie zu halten, wobei die Komödie weitgehend den größten Teil des Filmes einnahm. Es wird nicht nur belanglos die Story von Gray erzählt, sondern auch die ihrer Freunde und wie jeder mit dem Verlust von Grady umgeht. Jeder auf seine Weise. Dass da verrückte Momente vorprogrammiert sind, konnte man nur ahnen. Der Tod wurde ebenfalls nicht so thematisiert wie eigentlich gedacht, sondern Susannah Grant legte viel Wert auf die zwischenmenschlichen Beziehungen, auf Freundschaft, Familie, Geheimnisse, neue Bekanntschaften und einer Liebesromanze.
Vor allem Kevin Smith trägt den Film durch seine Sprüche, ja auch Weisheiten, manchmal einfach durch seine Anwesenheit. Er stellte sogar Hauptdarstellerin Jennifer Garner in den Schatten, die den Part der Gray oft sehr blass darstellte. Sie schaffte es dennoch in einzigartigen Momenten wieder aufzublühen. Eine Fehlbesetzung war sie trotzdem nicht für diesen Film. Komödien liegen ihr einfach, der beste Beweis ist "30 über Nacht]". Auch die anderen Cast-Mitglieder wie Timothy Olyphant, der Fritz spielte, und Sam Jaeger als Dennis waren eine Top-Besetzung, auch wenn mir diese beiden Schauspieler fremd waren. Susannah Grant hat sich mit dem Drehbuch sehr viel Mühe gegeben. Sie wollte jede Geschichte sehr detailliert erzählen, was allerdings dazu führte, dass der Film in die Länge gezogen wurde, was nicht unbedingt empfehlenswert ist. Da hätte man eine Alternativlösung finden können. 90 Minuten hätten für diesen Film völlig ausgereicht. Ein großes Lob bekommt der Soundtrack, der wirklich sehr geeignet war, da er Grays Stimmung wieder spiegelte - großartige Musik.
Warum dieser Film in den USA total floppte und ignoiert wurde, bleibt mir allerdings schleierhaft.
ungeprüfte Kritik