Kritiken eines anonymen Filmfans

Der brave Soldat Schwejk

Komödie, Deutscher Film, Kriegsfilm

Der brave Soldat Schwejk

Komödie, Deutscher Film, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Der Film ist zwar ein Kriegsfilm, aber zugleich eine bitterböse Satire des tschechischen Nationalisten Jaroslav Hasek auf die Monarchie. Zuerst fragt man sich schon, darf man bei einem Kriegsfilm lachen? Ja, warum nicht. Es ist ein reiner Satire-Film, in dem es nur um den Soldaten Schwejk geht. Schwejk wurde perfekt von Legende Heinz Rühmann dargestellt und auch wenn es weitere Filmversionen gibt, ich halte ihn für die Topbesetzung für diese Rolle. Schon allein, wie Rühmann Böhmisch-Deutsch spricht, was er extra gelernt hatte für diesen Film. Seine Darstellung gemischt aus Tragik und Witz kommt einfach sympathisch und wunderbar herüber. Auch wenn es den Film nur in Schwarz-Weiß gibt, er ist und bleibt Klassiker. Er ist genauso anspruchsvoll wie die Bücher. Ein Film, der wohl ewig ein Klassiker sein wird. Top!

ungeprüfte Kritik

Final Destination

Wenn du keine Angst hast, bist du bereits tot.
Horror, Thriller

Final Destination

Wenn du keine Angst hast, bist du bereits tot.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Der Film wirkte auf mich teils interessant und sehr gut gemacht, dann allerdings doch sehr übertrieben umgesetzt. Spannend war der Film schon, das möchte ich gar nicht abstreiten. Man bleibt bis zum Schluss am Film kleben, weil man das Ende schon wissen möchte. Doch die Spannung hält auch nur bis zum ersten Todesfall, denn danach war fast alles vorhersehbar, denn die Musik verrät einem alles, was total fies für einen Horrorfilm ist. Der Zuschauer weiß im Vorfeld schon, wann der Nächste stirbt bzw. dass jemand dran glauben muss, nur nicht wer. Die Filmmacher hätten mehr auf Überraschungs- und Schockmomente setzen sollen. Zu den Schauspielern möchte ich sagen, ich weiß nicht, ob es immer sinnvoll ist, sich an Seriendarsteller zu halten. Überzeugen konnten mich ihre Leistungen nicht. Gerade mal die von Devon Sawa und Ali Larter waren top, die anderen Darstellungen fand ich schon wieder übertrieben. Aber auch das ist Ansichtssache. Vor allem Larter gefiel mir, obwohl sie anfangs doch sehr im Hintergrund mitwirkte, doch das machte es wohl auch aus. Sie entwickelte sich während des Films immer mehr zu einer der Hauptfiguren. Das fand ich echt toll. Zuerst dachte ich, dass dieser Film keine Fortsetzung braucht, war dann doch froh, dass noch zwei Teile erschienen, von denen mich der zweite mehr als der dritte gefiel, da er sachlicher und auch detaillierter in seinen schockierenden Momenten war. Die Ideen wurden auch besser umgesetzt.

ungeprüfte Kritik

Turistas

Sonne. Strand. Sterben.
Horror, 18+ Spielfilm

Turistas

Sonne. Strand. Sterben.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Der Film erinnerte mich dürftig an "Wolf Creek". Doch dieser Streifen konnte auf ganzer Linie überzeugen, erst einmal schon wegen der amüsanten Dialoge trotz der angespannten Lage, dann die herrliche Gegend und außerdem wurde der Film ganz anders in Szene gesetzt. Vor allem war die Story besser. Der Film war von Anfang an spannend, auch wenn anfangs nur teilweise dramatisch. Auch wenn dreißig Minuten lang eine Art Vorstellung der Charaktere und Umstände erfolgte, hielt ich es dieses Mal für überzeugend und keineswegs ausdruckslos. Das Interesse am Film blieb immer bestehen. Selbst nach dieser halben Stunde fand ich den Film einfach faszinierend, obwohl bei mir oft der Geduldsfaden reißt, wenn es bei Horror- und Thrillerfilmen nicht bald zur Sache kommt. Doch bei "Turistas" machten es die so genannten kleinen Details und einzelnen kurzen Ereignisse - eine Art Ankündigung, was passieren wird - aus, um am Ball zu bleiben. Obwohl ich eigentlich eine gute Spürnase habe, wurde ich sogar irregeführt. Dieses Thema wurde nun ja nicht zum ersten Mal verfilmt, aber für mich war dieser Film von allen der beste. Für mich war es sehr interessant und vor allem erschien es mir fast wie Neuland, dass sogar die Seite der Bösewichte einzelne und sehr detaillierte Storys erhielten, was eigentlich ungewohnt ist, da ansonsten mehr die Seite der Opfer gezeigt wird. Es gab nicht viele brutale Szene, aber wenn sie dann vorkamen, dann wurden sie sehr genau und lange gezeigt, dass einem schon schlecht werden konnte. Sie waren sehr eklig und auf eine Art sogar abartig. In Momenten voller Verzweiflung und Ausweglosigkeit wurde schließlich instrumentale Musik eingespielt, so dass die Dialoge im Hintergrund blieben, aber das hatte alles seinen Effekt, jedenfalls bei mir. Die Besetzung war wirklich topp.

ungeprüfte Kritik

Margarete Steiff

Sie schenkte ihren Traum den Kindern dieser Welt - den Teddybär.
Deutscher Film, Drama, TV-Film

Margarete Steiff

Sie schenkte ihren Traum den Kindern dieser Welt - den Teddybär.
Deutscher Film, Drama, TV-Film
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 10.01.2007
Super Film - mit einer brillianten Heike Makatsch. Respekt, wie sie den Dialekt hinbekommen hat und auch die Behinderung spielte. Ich glaube, es ist nicht einfach.
Dieser Film zeigt das Leben der Margarete Steiff in einer Rückblende, vor allem wird wieder einmal gezeigt, wie sich Leute gegenüber Behinderten verhalten, nämlich aus Dummeit und Arroganz. Aber nicht zu vergessen, dass Margarete trotz Behinderung nie ihren Traum aufgab - trotz der Rückschläge. Sie kämpfte, was sich dann auch gelohnt hat.
Respekt Heike Makatsch für diese sensationelle Schauspielleistung!

ungeprüfte Kritik