Kritiken eines anonymen Filmfans

Spirit - Der wilde Mustang

Kids, Animation, Abenteuer

Spirit - Der wilde Mustang

Kids, Animation, Abenteuer
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Ein Film für Kinder und Erwachsene! Für diejenigen, die Western und vor allem Pferde mögen, ist der Film genau der Richtige. Wenn man diesen Film liebt, dann wird man von ihm von Anfang an in seinen Bann gezogen.
Es gibt nur Pluspunkte, auch für die DVD: Das Bonusmaterial auf der DVD ist sehr umfangreich. Für jeden ist etwas dabei  ob nun für Erwachsene oder für die Kids. Die Leute von DreamWorks haben sich dort sehr viel Mühe geben.
Nur der Gesang von Hartmut Engler. Einfach schrecklich. Wieso muss man die Songs bei Animationsfilmen immer verdeutschen? Man hätte den Gesang von Bryan Adams beibehalten sollen. Man hätte den Film auch so verstanden, schließlich hatte er wunderbare Bilder und Musik geht auch ohne dass man sie verstehen muss ins Herz.

ungeprüfte Kritik

North Country - Kaltes Land

Alles was sie wollte, war ein Job. Alles was sie machte, wurde Geschichte.
Drama

North Country - Kaltes Land

Alles was sie wollte, war ein Job. Alles was sie machte, wurde Geschichte.
Drama
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
"Kaltes Land" basiert auf einen wahren Geschichte: Minenarbeiterinnen schufen mit einem Prozess einen Präzedenzfall, der das Recht in den Vereinigten Staaten und der Unternehmenspolitik bedeutend änderte.
Der Film ist sehr packend, er berührt einen  dazu mit einer Top-Besetzung. Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr überzeugend und glaubwürdig. Vor allem Charlize Theron spielt die Josy Aimes einfach makellos und sehr authentisch. Sie ist genau die Richtige für solche Rollen, wie sie schon in "Monster" unter Beweis stellte. Klasse gespielt auch von Frances McDormand und Sean Bean, die beide in ihren Rollen aufgingen.
Leider verliert der Film oft die Spannung und somit Handlung und man ist nicht mehr so gefesselt wie am Anfang - die Story wird dadurch verhältnismäßig langatmig und etwas ermüdend. Dennoch ein gut umgesetzter Film.
Ich glaube, authentische Erlebnisse sind immer schwer zu verfilmen, da alle Beteiligten mehr Verantwortung und Würde der Vergangenheit gegenüber tragen.
Auch wenn mehrfach die Handlung und Story müde wurde, wurde das Buch gut umgesetzt und die Message des Filmes kam an: das war vor allem wichtig.

ungeprüfte Kritik

Armageddon

Das jüngste Gericht
Science-Fiction

Armageddon

Das jüngste Gericht
Science-Fiction
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Die Story ist nicht gerade die beste, aber der Film ist sehr unterhaltsam, schon wegen der komplexen Beziehung zwischen Frost und Stamper sowie Grace und ihrem Vater. "Armageddon  Das jüngste Gericht" ist ein Katastrophenfilm mit viel Ironie.
Die großartige Besetzung mit Bruce Willis, Billy Bob Thornton, Ben Affleck, Liv Tyler oder Owen Wilson macht sehr vieles wieder wett, vor allem Bruce Willis mit seinem ironischen Humor. Willis kommt immer wieder gut an; auch wenn er weint wie mal in diesem Film. Steve Buscemi war oft nervtötend, ich persönlich hätte Owen Wilson bis zum Ende bevorzugt.
Wunderschön ist die Musik und der Titelsong von Aerosmith "I Don't Wanna Miss a Thing" im Film, der von Diane Warren geschrieben wurde und außerdem konnte der Film sehr viele beeindruckende Special Effects vorweisen.
Hinweis: Wenn der Film zuende ist, nicht abschalten, denn im Abspann geht es im Prinzip noch etwas weiter...
Für einen netten Kinoabend mit vie Popcorn ist "Armageddon" genau der richtige Film, wenn man nicht gerade damit beschäftigt ist, auf jedes Detail zu achten. Man muss auch einfach bloss mal genießen können - so wie bei bei diesem Film. Der Film ist trotz Katastrophe sehr unterhaltsam und lustig und es lohnt sich, ihn anzusehen. Ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann.

ungeprüfte Kritik

Happy Feet

Stepp ins Abenteuer!
Kids, Animation, Abenteuer

Happy Feet

Stepp ins Abenteuer!
Kids, Animation, Abenteuer
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
"Happy Feet" ist eine Geschichte über Respekt und Toleranz. Dieser Animationsfilm verdeutlicht auf eine einfühlsame und sehr genaue Art und Weise, wie schnell man ausgegrenzt und abgewiesen wird, wenn man nur einen Tick anders ist als sein Gegenüber. Doch auf der anderen Seite zeigt dieser Film gott-sei-dank auch, dass man nicht aufgeben darf und hoffen muss, dass es auf dieser Welt doch noch jemanden gibt, der einen so akzeptiert wie man ist bzw. geboren wurde. Das ist eine wunderbare Message des Filmes. Doch ausser dieser Botschaft hat er noch weitere, wenn auch vielleicht etwas versteckt oder für den einen oder anderen gar nicht so wichtig. So ging es ebenso um Freundschaft, Familie und das Vertrauen innerhalb dieser Familie, und Liebe, die man nicht aufgeben darf und vor allem die Botschaft der Pinguine an die Menschen. Diese Szenen waren herzzereissend. Wenn das im wahren Leben so leicht wäre, was im Film zwischen Mensch und Tier passierte, dann sähe die Welt ganz anders aus und wir hätten mehr zu lachen.
Allerding so richtig in Fahrt kam der Film "erst" nach ca. 30 Minuten, als Mumble die anderen Pinguine trifft. Doch jede Geschichte hat eine Vorgeschichte und die musste auch erzählt werden. Nach 30 Minuten wurde es vor allem lustiger durch die fünf Freunde von Mumble, vor allem Ramón, der von Rick Kavanien gesprochen wurde.
Der Film ist von Anfang bis zum Schluss mit Musik unterlegt, ob nun Instrumentalstücke oder Songs (jedes Genre), die von der Originalbesetzung wie Hugh Jackman, Brittany Murphy, Nicole Kidman oder Robin Williams gesungen wurden. Manchmal war die Musik aber einfach zu viel des Guten.
Die Bilder waren sehr eindrucksvoll, einfach wunderschön, vor allem die Steppszenen und Unterwasserszenen. Viele Szenen haben einen wahren Gänsehauteffekt. Sehr beeindruckend war die Mischung zwischen Animation und realem Film: den Menschen, die nicht animiert waren.
Als die Geschichte beängstigender und unbehaglicher wurde, hätte ich am liebsten ausgeschalten. Man wird schon nachdenklich und stellt sich die Frage: Was für ein Recht hat der Mensch eigentlich dem Tier gegenüber? Was darf er und was darf er nicht? Ich bin aber sehr froh, dass ich weitergeschaut habe...
"Happy Feet" - Ein verdienter Oscar 2007!

ungeprüfte Kritik

Ich bin Sam

Alles was du brauchst ist Liebe.
Drama

Ich bin Sam

Alles was du brauchst ist Liebe.
Drama
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Ein Hammerfilm mit einer einmaligen Besetzung! Vor allem Dakota Fanning, die mit diesem Film gerade mal ihren zweiten Kinofilm abdrehte, kam mir vor wie ein alter Hase im Filmgeschäft. Ihre Darbietung der kleinen Lucy war einfach herzergreifend und brillant. Ebenso die von Sean Penn, es gehört sehr viel Gewandtheit und Auffassungsgabe dazu, einen Menschen mit einer derartigen Behinderung zu spielen. Nicht zu vergessen Michelle Pfeiffer, die mal wieder unter Beweis stellte, wie multilateral sie sein kann - eine exzellente Darbietung von ihr.
Es wird sehr klar geschildert, wie schwer es für Behinderte ist, sich ihr Recht zu erkämpfen, genauso die Vorurteile und Intoleranz, die man ihnen gegenüber hat. Doch was beachtlich ist, der Film zeigt auch die andere Seite, nämlich, dass Behinderte zumeist eine andere Auslegung und Denkweise haben als Gesunde und das folglich häufig ein unangenehm berührenden Moment entsteht, so wie im Film. Und zu dieser anderen Seite gehört auch, dass es Menschen gibt, die fähig sind, diese Befangenheiten Behinderten gegenüber abzulegen. Genauso wie im Film hatte Sam nur den beispiellosen Halt von Lucy und Rita, so ist es auch im wahren Leben - es ist immer die Familie und ein paar Freunde, nicht alle. Der Film hat das Thema buchstäblich auf den Punkt gebracht und das finde ich wirklich gut.
Der Film drückte in keinem Fall stark auf die Tränendrüse, ganz im Gegenteil! Er spornt einen an, über allerhand nachzudenken, aber er hatte auch seine heiteren Seiten. Als ich den Film sah, kamen viele Emotionen hoch, sei es nun die Dramatik, der blanke Hass oder die Unvernunft, doch der Film hatte Gott-sei-Dank sogar seine glücklichen und komischen Augenblicke. Das war verdammt entscheidend für ihn  das alles hervorgehoben von herrlichen Bildern und genialer Beatles-Musik, gesungen unter anderem von Sarah McLachlan.

ungeprüfte Kritik

Eine unbequeme Wahrheit

Eine globale Warnung
Dokumentation

Eine unbequeme Wahrheit

Eine globale Warnung
Dokumentation
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Gore schafft es trotz des gewichtigen und aktuellen Themas ab und an eine ironische und lustige Bemerkung zu machen, so dass die Dokumentation nicht all zu steif herüber kommt. Schon schnell wird mir klar, dass dieser Mann eine Persönlichkeit hat, auch wenn er nicht viel drauf gibt, aber er nutzt seine Publicity aus und hält diese Diavorträge.
Gore erklärt dem Zuschauer wirklich idiotensicher die Klimakrise und ich muss zugeben, ich verstehe jetzt vieles besser und einiges habe ich dazugelernt. Er hat in seinem Diavortrag private Filmaufnahmen gut eingebunden, die aber seinen Sinn hatten und es also deshalb plötzlich nicht belanglos wurde und der Vortrag aus dem Zusammenhang gerissen wurde. So blöd es sich anhört, aber Gore fasziniert einen gleichzeitig mit seiner Art zu dokumentieren, auch wenn es eine problematische Thematik ist. Aber seine Fakten, die von fast 1000 Wissenschaftlern bewiesen wurden, haben mich echt geschockt.
Ich bewundere Al Gore, dass er nicht aufgibt und nach über 1000 Vorträgen weiterhin um die Welt jettet und immer und immer wieder Vorträge über die Klimakrise hält. Bis die Botschaft endlich ankommt. Die Klimakrise geht uns alle an, es ist nicht nur irgendein Thema.
Die Dokumentation muss man sich ein paar Mal ansehen, weil beim ersten Ansehen viele Details noch untergehen, aber man sollte sie ansehen und auch dementsprechend reagieren.

ungeprüfte Kritik

Final Destination 2

Du wirst den Tod nicht überholen.
Horror, Thriller

Final Destination 2

Du wirst den Tod nicht überholen.
Horror, Thriller
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Diese Fortsetzung toppte selbst den Vorgänger und das kommt selten vor. Ich war völlig verblüfft. Die Filmmacher haben es geschafft, Ironie und verdammt schreckliche Szenen zu verbinden, ohne dass es dem Film beeinträchtigte. Nein, er wurde dadurch sogar noch reizvoller. Im Gegensatz zu "Final Destination" waren die ekelhaften Szenen ausgebauter und man legte sehr viel Wert auf das Detail. Ich fand es klasse, dass Ali Larter auch im zweiten Teil wieder von der Partie war. Meiner Meinung nach war sie im Film schon ein wahrer Freak, was das Thema Tod und wie man ihn täuschen kann, angeht. Die Darstellleistungen der Schauspieler halte ich für sehr gelungen, vor allem weil die Charaktere nicht unterschiedlicher hätten sein können. Das machte "Final Destination 2" noch unterhaltsamer, aufschlussreicher und spannender. Des Weiteren eine klasse Umsetzung der Filmmacher, dass alle Beteiligten indirekt oder direkt mit den Opfern vor einem Jahr zu tun hatten und dass dieser Teil verhältnismäßig spät im Film diskutiert wurde; dadurch wurde es erneut dramatischer. Das Ende hielt ich allerdings für überflüssig. Ja, man hätte ein anderes auswählen können, da es an Bedeutung verliert. Ein Ende mit offenen Fragen und keines, das überstürzt mit solch einer Szene endet, wäre für mich persönlich angebrachter gewesen für diese Fortsetzung.

ungeprüfte Kritik

Der brave Soldat Schwejk

Komödie, Deutscher Film, Kriegsfilm

Der brave Soldat Schwejk

Komödie, Deutscher Film, Kriegsfilm
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Der Film ist zwar ein Kriegsfilm, aber zugleich eine bitterböse Satire des tschechischen Nationalisten Jaroslav Hasek auf die Monarchie. Zuerst fragt man sich schon, darf man bei einem Kriegsfilm lachen? Ja, warum nicht. Es ist ein reiner Satire-Film, in dem es nur um den Soldaten Schwejk geht. Schwejk wurde perfekt von Legende Heinz Rühmann dargestellt und auch wenn es weitere Filmversionen gibt, ich halte ihn für die Topbesetzung für diese Rolle. Schon allein, wie Rühmann Böhmisch-Deutsch spricht, was er extra gelernt hatte für diesen Film. Seine Darstellung gemischt aus Tragik und Witz kommt einfach sympathisch und wunderbar herüber. Auch wenn es den Film nur in Schwarz-Weiß gibt, er ist und bleibt Klassiker. Er ist genauso anspruchsvoll wie die Bücher. Ein Film, der wohl ewig ein Klassiker sein wird. Top!

ungeprüfte Kritik

Turistas

Sonne. Strand. Sterben.
Horror, 18+ Spielfilm

Turistas

Sonne. Strand. Sterben.
Horror, 18+ Spielfilm
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 08.10.2007
Der Film erinnerte mich dürftig an "Wolf Creek". Doch dieser Streifen konnte auf ganzer Linie überzeugen, erst einmal schon wegen der amüsanten Dialoge trotz der angespannten Lage, dann die herrliche Gegend und außerdem wurde der Film ganz anders in Szene gesetzt. Vor allem war die Story besser. Der Film war von Anfang an spannend, auch wenn anfangs nur teilweise dramatisch. Auch wenn dreißig Minuten lang eine Art Vorstellung der Charaktere und Umstände erfolgte, hielt ich es dieses Mal für überzeugend und keineswegs ausdruckslos. Das Interesse am Film blieb immer bestehen. Selbst nach dieser halben Stunde fand ich den Film einfach faszinierend, obwohl bei mir oft der Geduldsfaden reißt, wenn es bei Horror- und Thrillerfilmen nicht bald zur Sache kommt. Doch bei "Turistas" machten es die so genannten kleinen Details und einzelnen kurzen Ereignisse - eine Art Ankündigung, was passieren wird - aus, um am Ball zu bleiben. Obwohl ich eigentlich eine gute Spürnase habe, wurde ich sogar irregeführt. Dieses Thema wurde nun ja nicht zum ersten Mal verfilmt, aber für mich war dieser Film von allen der beste. Für mich war es sehr interessant und vor allem erschien es mir fast wie Neuland, dass sogar die Seite der Bösewichte einzelne und sehr detaillierte Storys erhielten, was eigentlich ungewohnt ist, da ansonsten mehr die Seite der Opfer gezeigt wird. Es gab nicht viele brutale Szene, aber wenn sie dann vorkamen, dann wurden sie sehr genau und lange gezeigt, dass einem schon schlecht werden konnte. Sie waren sehr eklig und auf eine Art sogar abartig. In Momenten voller Verzweiflung und Ausweglosigkeit wurde schließlich instrumentale Musik eingespielt, so dass die Dialoge im Hintergrund blieben, aber das hatte alles seinen Effekt, jedenfalls bei mir. Die Besetzung war wirklich topp.

ungeprüfte Kritik

Margarete Steiff

Sie schenkte ihren Traum den Kindern dieser Welt - den Teddybär.
Deutscher Film, Drama, TV-Film

Margarete Steiff

Sie schenkte ihren Traum den Kindern dieser Welt - den Teddybär.
Deutscher Film, Drama, TV-Film
Bewertung und Kritik von einem anonymen Filmfan am 10.01.2007
Super Film - mit einer brillianten Heike Makatsch. Respekt, wie sie den Dialekt hinbekommen hat und auch die Behinderung spielte. Ich glaube, es ist nicht einfach.
Dieser Film zeigt das Leben der Margarete Steiff in einer Rückblende, vor allem wird wieder einmal gezeigt, wie sich Leute gegenüber Behinderten verhalten, nämlich aus Dummeit und Arroganz. Aber nicht zu vergessen, dass Margarete trotz Behinderung nie ihren Traum aufgab - trotz der Rückschläge. Sie kämpfte, was sich dann auch gelohnt hat.
Respekt Heike Makatsch für diese sensationelle Schauspielleistung!

ungeprüfte Kritik