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Die Partei

 

Produktion:
Deutschland 2009
Originaltitel:
Die Partei
Genre:

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Der innovative Propaganda-Dokumentarfilm „Die PARTEI“ zeigt den unaufhaltsamen Auf- und Abstieg der „irren TITANIC-Partei“. Von Martin Sonneborn 2004 gegründet, wurde sie vom Bundeswahlleiter offiziell zugelassen und greift jetzt in Deutschland nach der Macht – um die Mauer wieder aufzubauen!

In bewährter Guido-Knopp-Manier werden zähe Zeitzeugen-Interviews von spektakulärem Doku-Material unterbrochen. Der Nachwuchs-Regisseur Andreas Coerper hat alle Aktionen der PARTEI mit der Kamera begleitet: Von der Parteigründung 2004 über den Reichsparteitag in Nürnberg, populistische Aktionen in Thüringen (Wiederaufbau von 5 Metern Mauer am 9. November mit Hilfe der IG BAU) und Dresden („Irre Titanic-Partei fordert: Wiederabriß der Frauenkirche!“ Dresdner Morgenpost), bis zur Ebay-Versteigerung von TV-Wahlwerbespots vor der Bundestagswahl 2005; von schmutzigen Wahlkämpfen in Hamburg (0,3 Prozent für Die PARTEI unter Spitzenkandidat Heinz Strunk!), über Begegnungen der PARTEI mit Roland Koch (CDU), Ernst Althaus (CDU) oder Ernst Hinsken (MdB, CSU) bis zum „Staatsbesuch“ von 25 PARTEI-Mitgliedern bei der Georgischen Arbeiterpartei in Tiflis, Georgien, inklusive Kranzniederlegung, Kniefall und offizieller Entschuldigung für den Bruch des Hitler-Stalin-Paktes vor über 60 Jahren.
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DVD - Laufzeit ca. 90 Minuten - Ländercode 2 - FSK ab 0 freigegeben
Erschienen am: 08.03.2010
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Hilfreichste Kritiken zu "Die Partei"

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Kritik von
stuforcedyou
31.03.2010
Wer die Satire hier nicht erkennt muss blind sein. Wenn die Partei fordert die Frauenkirche abzureisen um mit den Steinen die Mauer wiederaufzubauen, oder die Parteimitglieder in Krefeld mittels Fotos Passanten fragen ob es nicht unfair ist, das Dresden so schön und Krefeld so hässlich ist, dann kommt der Film des deutschen Satiremagazins "Titanic" auf satirische Höhen. Doch es findet leider keine Weiterentwicklung statt. Nach gut der Hälfte, hat der Film alles abgegrast, der Rest sind Wiederholungen von überforderten Politikern, fassungslosen Bürgern und der dargestellten, selbstischeren Professionalität von Titanic-Chefredakteur und Partei-Vorsitzenden Martin Sonneborn, dessen beißende Satiren nicht nur im Printbereich zu finden sind, sondern auch bei TV-Perlen wie "Extra 3" oder der "Heute Show".
Im Vergleich zu "Horst Schlämmer - Isch kandidiere", der ein ähnliches Thema hatte, hat "Die Partei" die Nase klar vorne. Einigen wird der Stil der Satire zwar missfallen, andere wiederum werden die Bilder von digitalen Handkameras als äußerst authentisch empfinden. Wie auch immer, die Satire ist bei weitem nicht perfekt und beginnt gegen Ende sogar zu langweilen, aber solch eine zynische Abrechnung mit dem Superwahljahr 2009 ist an sich nicht schlecht.

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